22. Juli 2018
  NEWS

FZI setzt Maßstäbe in der praxisnahen Anwendungsforschung
mit Informationstechnologie

Der jetzt vorgelegte Jahresbericht 2010|2011 zeigt eine konsequente Weiterentwicklung des Technologie- und Wissenstransfers im Bereich IKT / Im 25. Jahr seines Bestehens hat das FZI Forschungszentrum Informatik gewohnt kreativ und dynamisch beste Voraussetzungen für die gemeinsame Anwendungsforschung von Wissenschaft und Wirtschaft geschaffen / FZI Living Lab Automotive als drittes praxisnahes Labor eröffnet / Einrichtung eines FZI House of Living Labs ist in Vorbereitung

Im 25. Jahr seines Bestehens hat das FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe sein Dienstleistungsangebot für die Anwendungsforschung im Bereich Informationstechnologie kreativ und dynamisch weiterentwickelt und ist dabei weiter gewachsen. Dies dokumentiert die wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung eindrucksvoll in ihrem jetzt vorgelegten Jahresbericht 2010|2011.

Highlights 2010
Highlights im Berichtszeitraum waren die Eröffnung des FZI Living Lab Automotive als drittes praxisnahes Labor im Rahmen der 25-Jahr-Feier (Jahresbericht S. 50ff u. S.102ff) sowie die ersten Erkenntnisse aus der im Februar 2010 gestarteten strategischen Forschung zu Mehrkernprozessoren, die bis 2012 fortgeführt wird (Multicore, S. 61). In strategischen Projekten hat das FZI neue Technologieeinsatzfelder untersucht (S. 58) und vielversprechende neue Bereiche wie eEnergy und eMobility gezielt für neue Anwendungsforschung vorbereitet. Eine stattliche Anzahl erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte reihen sich in die Liste ein. 12 beispielhaft ausgewählte Projekte dokumentieren im Jahresbericht die Bandbreite der Arbeitsfelder des FZI (ab S.74).

174 Projekte
Insgesamt wurden im letzten Jahr 174 Projekte am FZI bearbeitet. 169 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand Dez. 2010): davon 144 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit in der Regel Informatik-naher Ausbildung, 70 Gastwissenschaftler und 12 Stipendiaten forschten und entwickelten dabei mit Partnern aus dem weitläufigen FZI-Netzwerk, zu dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Tübingen ebenso gehören wie Fachleute aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Für und mit den Auftraggebern wurden Anwendungslösungen mit IKT geschaffen, die viele verschiedene Bereiche des Lebens und der Arbeitswelt unterstützen. Schwerpunkte lagen auf Mobilität, Gesundheit und Pflege, IT-Dienstleistungen und eingebetteten Systemen.

Akademische Qualifizierung
Im Rahmen dieser Forschung und Entwicklung am FZI wurden 13 Promotionen, 82 Diplomarbeiten und 45 Studienarbeiten erarbeitet oder waren eng in die jeweilige Forschung eingebunden. Diese Qualifizierung wissenschaftlichen Nachwuchses gehört neben der Anwendungsforschung zu den Kernaufgaben der wirtschaftsnahen Forschungsinstitution.

FZI Living Lab Automotive
Parallel zum Wissens- und Technologietransfer verfolgte das FZI auch im vergangenen Jahr weiterhin konsequent den vor drei Jahren eingeschlagenen Weg, beste Voraussetzungen für die gemeinsame Anwendungsforschung von Wissenschaft und Wirtschaft zu schaffen. Unter großer Beachtung der Fachöffentlichkeit wurde am 1. Oktober 2010 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen das FZI Living Lab Automotive als drittes praxisnahes Labor für anwendungsorientierte partizipative Forschung eröffnet. Diese Labore werden vom FZI bereitgestellt, um neue Ideen für Software- und Software-/Hardware-Lösungen unter Bedingungen entwickeln und erproben zu können, wie sie später im praktischen Einsatz tatsächlich gegeben sind.

Strategische Positionierung
Als nächsten Schritt kündigt der FZI-Vorstand in seinem Vorwort zum Jahresbericht die Einrichtung eines FZI House of Living Labs an. Dort werden die bereits bestehenden FZI Living Labs thematisch und räumlich erweitert, neu strukturiert und unter einem Dach zusammengefasst. Durch die damit erreichte Synergie eröffnen sich an den Schnittstellen zwischen den verschiedenen Living Labs vielversprechende Chancen für Innovationen. Auch domänenübergreifende Anwendungsszenarien werden dadurch realisierbar.

Politisch positioniert sich das FZI stärker über die Landesgrenzen hinaus. 2010 wurde die Entscheidung getroffen, eine FZI-Außenstelle in Berlin einzurichten. Sie soll mit einem Showroom ausgestattet werden, der die schwer greifbaren Forschungs- und Entwicklungsleistungen der Informatik und IKT sichtbar und erlebbar macht.

Im Jahresbericht 2010|2011 sind die vielfältigen Projekte und Aktivitäten des FZI ausführlich dargestellt. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden bei FZI Corporate Communications and Media (CCM), Frau Johanna Barsch, Tel. +49 721 9654-904, E-Mail: barsch@fzi.de. Auf der FZI-Webseite ist der Bericht als pdf zum Download bereitgestellt: http://www.fzi.de Stichwort Aktuelles + Presse.

Weitere Informationen
FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Johanna Barsch, FZI Corporate Communications and Media
Telefon: +49 721 9654-904
E-Mail: barsch@fzi.de
Internet: www.fzi.de


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