12. Dezember 2018
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Bibliotheken sind Fundamente des Kulturstandortes Deutschland

Am 10.6.2011 endete der 100. Bibliothekartag in Berlin. Zu ihm erklärten der kultur- und medienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Wolfgang Börnsen (Bönstrup) und die zuständige Berichterstatterin Dorothee Bär:

"Die 10.855 Bibliotheken in unserer Bundesrepublik Deutschland dienen nicht nur dem Kultur- und Bildungsland Deutschland, sondern auch der Stabilisierung unserer Demokratie. Gut ausgebildete, kompetente, engagierte Bibliothekare sind der Schlüssel für die Wirkung dieser Bücherzentren. Die Bildung eines eigenen Vereins vor 100 Jahren war verdienstvoll, um aus eigener Kraft zur ständigen Verbesserung der Rahmenbedingungen beizutragen. Aber auch die Träger der Bibliotheken von den Kommunen bis zum Bund, sind aufgefordert, die Arbeitsvoraussetzungen ständig zu verbessern. Täglich besuchen bundesweit fast 700 000 Kinder und Erwachsene die Stätten des Wissens, der Information und Unterhaltung. Keine Kultureinrichtung hat mit annähernd jährlich 200 Millionen Besuchern einen solchen Zuspruch wie die Büchereien, weder das Kino, noch das Theater, noch der Fußball. Doch es gilt, diese "Tempel der Bildung" für die Zukunft zu sichern. Dazu gehören die Klärung des Urheberrechtes, die Berücksichtigung der Digitalisierung, des Internets und die Kostenfrage. Wissen kostet. Geld und Investitionen in die Bibliotheken sind Investitionen für unsere Bürgergesellschaft. Daran zu sparen wäre nicht vertretbar."


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