26. Oktober 2021
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In der Ausgabe 7/2021 (Oktober 2021) lesen Sie u.a.:

  • Die idealen Eigen­schaften für die Arbeit in Bibliotheken in Zeiten des Wandels
  • Preprints haben durch COVID-19 einen enormen Aufschwung erfahren
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Studie zur erwarteten Rolle von KI in Bibliotheken und Museen
  • Untersuchung zur Gleichstellung in kanadischen Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Wie oft werden Enzyklopädien heute in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert?
u.v.m.
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Ausgabe 5 / 2021

VERLAGE
„Uns eint die Liebe zum Buch“ – Verlagsgeschichte und -geschichten

VOLKSWIRTSCHAFT
China, Demo­gra­phischer Wandel, Kapitalismus und Migration

LANDESKUNDE
China | Japan | Indien | Indonesien | Iran

RECHT
u.a. Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht | Infektionsschutzgesetz

uvm

Chemisches Zentralblatt im Wandel der Zeit bringt Auszeichnung für Studentin

Berlin - Die Untersuchung der Frage, ob das bis 1969 im Chemischen Zentralblatt über einen Zeitraum von 140 Jahren veröffentlichte Chemiefachwissen für die heutige Forschung noch relevant ist, hat der Potsdamer Studentin Dunja Langanke den FHP-Preis der Fachhochschule Potsdam im Studiengang Dokumentation eingebracht. In ihrer Diplomarbeit "Das Chemische Zentralblatt im Wandel der Zeiten - der Weg von der gedruckten zur elektronischen Ausgabe", die in Zusammenarbeit mit FIZ CHEMIE Berlin durchgeführt wurde, setzte Langanke gedruckte und elektronische Medien miteinander in Beziehung und erstellte eine Vergleichsanalyse mit anderen, für die Chemie relevanten Informationsmitteln. Sie kam zu dem Schluss, dass das Chemische Zentralblatt in seiner heute vorliegenden digitalisierten Form dank des einzigartigen Bestandes an wertvollen Informationen große Bedeutung als Repertorium hat.  

In der Laudatio betonte Professor Dr. Eleonore Pötzsch, Informationswissenschaftlerin an der FH Potsdam und Autorin zahlreicher Fachbücher, dass die Arbeit von Langanke in ihrer wissenschaftlichen wie methodischen Herangehensweise einem sehr hohen Anspruch gerecht wird und sowohl wissenschaftshistorisch als auch informationswissenschaftlich von großem Wert ist. Insbesondere würdigte Pötzsch, dass Langanke "in hervorragender Weise das Konzept des Fachbereiches Informationswissenschaften umsetzt, das unter anderem darin besteht, Inhalte unterschiedlicher Fachgebiete, verschiedene methodische Ansätze und gedruckte wie elektronische Medien in Bezug zu setzen".  

FIZ CHEMIE Berlin hat als direkte Nachfolgeorganisation der Redaktion des 1830 gegründeten "Phamaceutischen Central-Blatts" den gesamten Inhalt der gedruckten Publikationen digitalisiert und elektronisch verfügbar gemacht. Alle Inhalte des Chemischen Zentralblattes können mit Hilfe intelligenter Retrieval-Techniken schnell und effizient nach Forschungsansätzen, Forschungsergebnissen, Patentinformationen und anderem Wissenswerten durchsucht werden. Die Recherche bringt oft interessante Ergebnisse, zum Beispiel solche, die zeigen, dass manche Entdeckungen schon früher einmal irgendwo auf der Welt gemacht wurden. Für die Zukunft plant FIZ CHEMIE Berlin die Implementierung einer erweiterten Suche über Metadaten und eine Struktursuche für den Abruf chemischer Informationen aus Strukturformeln.

www.fiz-chemie.de