18. Juni 2024
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Zentralblatt MATH für die digitale Zukunft gerüstet

FIZ Karlsruhe und Wissenschaftsverlag Springer setzen Zusammenarbeit fort / Weiterentwicklung von ZMATH nach neuesten technischen Standards / schnell und effizient zur relevanten Mathematik-Information

Karlsruhe/Frankfurt - Auf dem Weg in eine überwiegend digitale Zukunft sieht sich der umfassendste und älteste Informationsdienst in der Mathematik, Zentralblatt MATH, gut gerüstet. Vor wenigen Tagen wurde in Karlsruhe die dafür notwendige Neufassung des Herausgebervertrags zum Zentralblatt MATH von FIZ Karlsruhe und dem Wissenschaftsverlag Springer sowie den beiden weiteren Herausgebern, der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der European Mathematical Society, unterschrieben. Damit ist nun die im digitalen Zeitalter notwendige Weiterentwicklung dieser traditionsreichen Publikation gewährleistet.  

Das Zentralblatt für Mathematik wurde im Jahr 1931 als Referateorgan mit maximaler Vollständigkeit und hoher Aktualität vom Springer-Verlag gegründet. Während 1932 gerade einmal 4.432 Arbeiten verzeichnet wurden, kommen inzwischen jährlich mehr als 100.000 dazu. Der immense Zuwachs an referierten Publikationen ließ die gedruckte Fassung schnell an ihre Grenzen stoßen. Schon seit 1985 ermöglicht FIZ Karlsruhe deshalb den weltweiten Online-Zugang auf die entsprechende elektronische Version, die Datenbank ZMATH, mit derzeit mehr als 2,7 Millionen Einträgen.

„Von Anfang an wurde der Anspruch umgesetzt, den wissenschaftlichen Fortschritt in der Mathematik und ihren Anwendungsgebieten aktuell und umfassend abzubilden“, so Prof. Dr. Bernd Wegner, Chefredakteur Zentralblatt MATH. „Heute ist das Zentralblatt MATH der am längsten aktive und umfassendste Literaturinformationsdienst der Mathematik, wobei die elektronische Version stetig an Bedeutung gewonnen hat.“

Der Verschiebung des Schwerpunktes von der gedruckten Version hin zur unter www.zentralblatt-math.org verfügbaren Online-Datenbank trägt nun der neue Herausgebervertrag Rechnung und sichert die Weiterentwicklung dieses Informationsdienstes nach den neuesten technischen Standards. Immer ausgefeiltere Suchfunktionen sowie intelligente Navigations- und Ranking-Methoden stehen heute und in den kommenden Jahren im Zentrum der Weiterentwicklung.

„ZMATH ist durch den Einsatz moderner Technologien zusammen mit dem qualitativ hochwertigen Content sehr gut aufgestellt, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen“, so Sabine Brünger-Weilandt, Geschäftsführerin von FIZ Karlsruhe. „Dadurch wollen wir sicherstellen, dass das bestehende Wissen der Mathematik als notwendige Grundlage für Innovationen den Wissenschaftler in Forschung und Industrie erreicht.“