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10. September 2026

b.i.t.online   5 / 2015
Fachbeiträge

Kulturgutdigitalisierung in der Badischen Landesbibliothek am Beispiel historischer Zeitungen

Ludger Syré
„Sekundenzeiger der Geschichte” nannte sie der Philosoph Arthur Schopenhauer. Zeitungen sind in der Tat so eng mit der Historie verknüpft wie kein anderes analoges Medium. Genau darin liegt der große Reiz dieser Gattung.

In Zeitungen finden sich vergangene Zeiten konserviert; alles das, was einst des Mitteilens wert befunden wurde, kann in ihnen neu entdeckt werden. Zeitungen dürfen daher als eine hervorragende Fundgrube für die verschiedensten Fragestellungen gelten. Nicht nur Historiker und Politologen, Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler, sondern Forscher der unterschiedlichsten Fachrichtungen ziehen Zeitungen als Quelle heran. Durch die Digital Humanities geraten sie in ein neues Blickfeld, denn Zeitungen sind auch für quantitative Fragestellungen und Auswertungen ein dankbares Medium. Und natürlich stoßen sie auch auf das Interesse des breiten Publikums, denn in alten Zeitungen zu stöbern ist unterhaltsam und lehrreich.

Mendeley Institutional Edition (MIE) als Plattform für die Verwaltung und Auswertung
wissenschaftlicher Literatur in der Medizin

Christian Voirol
Die Schweizer Hochschule für Gesundheitswissenschaften Haute Ecole Arc Santé, Neuchatel, hat für ihre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen automatisierten Verwaltungsprozess zum Management von Literaturhinweisen aus Benachrichtigungsdiensten sowie für Literaturauswertungen eingerichtet.

Die Verwaltung und Auswertung von wissenschaftlicher Literatur kann ein sehr langwieriges und zeitintensives Unterfangen sein. In der akademischen Forschung und Lehre ist sie jedoch unumgänglich. Die Schweizer medizinische Hochschule Haute Ecole Arc Santé in Neuchâtel nutzt eine Informationsplattform, die Zeit und Ressourcen bei der Verwaltung, Recherche und Auswertung wissenschaftlicher Literatur einspart und auf der Nutzung des Literaturverwaltungssystems Mendeley basiert.