INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
Katrin Toetzke
Dirk Wissen
Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
Linda Schünhoff
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Band 67:
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Band 66: Tina Schurig Band 65: Christine Niehoff Band 64: Eva May Band 63: Eva Bunge Band 62: Nathalie Hild Band 61: Martina Haller Band 60: Leonie Flachsmann Band 59: Susanne Göttker Band 58: Georg Ruppelt Band 57: Karin Holste-Flinspach Band 56: Rafael Ball Band 55: Bettina Schröder Band 54: Florian Hagen Band 53: Anthea Zöller Band 52: Ursula Georgy Band 51: Ursula Jaksch Band 50: Hermann Rösch (Hrsg) Band 49: Lisa Maria Geisler Band 48: Raphaela Schneider Band 47: Eike Kleiner
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19. August 2026

FACHBEITRÄGE
b.i.t.online   3 / 2026

Programmierung im Dialog:
Einsatz von KI-Chatbots im Hochschulstudium der
Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Mit der Verfügbarkeit der Large-Language-Models (LLMs) halten KI-Assistenten auch im Bereich der Programmierung Einzug. Sie können verwendet werden, um z.B. Programmcode zu erklären, aber auch um Fehler zu analysieren und Korrekturvorschläge zu machen.
   Es gibt bereits erste Erfahrungen mit dem Einsatz von LLMs in der Programmierausbildung, die Potenziale und Risiken beschreiben. Diese reichen von der Beschleunigung in der Bearbei­tung von Aufgaben, bis zur unreflektierten Übernahme von falschem Code.
   Die Zunahme der Arbeitsgeschwindigkeit und des Code-Verständnisses wird zwar mehrheitlich positiv bewertet, aber insgesamt differenziert betrachtet.
Matthias Finck
Studierende im Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaften sehen sich durch die digitale Transformation in der Gesellschaft mit Herausforderungen im späteren beruflichen Alltag konfrontiert, für die der Erwerb breiter digitaler Kompetenzen notwendig ist. Das reicht z.B. von der automatischen Inhaltserschließung digitalisierter Werke über die prototypische Gestaltung innovativer Such-Interfaces bis hin zur Vermittlung digitaler Kompetenzen im Bereich der Nutzung von KI-Tools.
   Die Studierenden benötigen dazu z.B. Fähigkeiten im Umgang mit technischen Metadatenstrukturen wie XML und den Prozessen und Tools zur Verarbeitung dieser Daten. Sie brauchen Grundlagenwissen zu webbasierten Informationsdiensten, Schnittstellen und Architek­turen sowie die Fähigkeit, die Integration und Interoperabilität technischer Systeme beurteilen zu können. Sie müssen KI-basierte Systeme nutzen und einschätzen können.