29. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Die Quelle des Wissens – das Zentralblatt für Mathematik wird 80

Mit mehr als 3 Millionen Einträgen ist das Zentralblatt für Mathematik (ZBMath) der vollständigste Nachweisdienst der Mathematik weltweit. Jetzt wird es 80 Jahre alt. FIZ  Karlsruhe organisiert ein Mini-Symposium zum Thema „Fragen der Information und Kommunikation in der Mathematik“ auf der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) am 21./22. September.  

Karlsruhe –  Vom Wetterbericht bis zum MP3-Player, von der Diagnostik bis zur Architektur, vom Automobilbau bis zur Arzneimittelentwicklung, vom Bahnverkehr bis zum Internet – keine andere Wissenschaft durchdringt und beeinflusst Leben und Arbeiten so sehr wie die Mathematik. Sie ist die Basis jeder technischen Entwicklung und aller (Natur-) Wissenschaften. Ein effizienter Zugang zum mathematischen Wissen ist Voraussetzung und Mittel für Innovation und Fortschritt. Seit nunmehr 80 Jahren bietet das Zentralblatt für Mathematik (ZBMath) diesen Zugang – zuerst als gedruckte Referatezeitschrift, jetzt als Online-Datenbank. FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur produziert die Datenbank in Kooperation mit der European Mathematical Society (EMS), der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und dem Springer-Verlag (Heidelberg).  

Heute beinhaltet ZBMath mehr als 3 Millionen Nachweise zu internationalen mathematischen Publikationen aus fast 2 Jahrhunderten. Es ist der vollständigste Nachweisdienst der Mathematik weltweit. Die lange Historie von ZBMath wird in dem Buch „80 Years of Zentralblatt Math – 80 Footprints of Distinguished Mathematicians in Zentralblatt“, herausgegeben von Olaf Teschke, Bernd Wegner und Dirk Werner, dargestellt. Hier enthalten sind 80 Reviews von Persönlichkeiten, die die Mathematik oder das Zentralblatt in den vergangenen 80 Jahren stark geprägt haben. Außerdem zeigt das Buch die neuen Wege, die ZBMath eingeschlagen hat und weiter verfolgen wird.  

Diese stehen auch im Mittelpunkt des Mini-Symposiums „Fragen der Information und Kommunikation in der Mathematik“. Das Mini-Symposium wird am 21. und 22. September im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (19.-22. September, Universität Köln) stattfinden und federführend von FIZ Karlsruhe organisiert. „Alle Planungen und Projekte zeigen auf, dass der Weg in die Zukunft eine noch bessere, einfachere Suche darstellt, auch über die reine Mathematik hinaus“, sagt Silke Rehme, Bereichsleiterin Content und Dienstleistungen bei FIZ Karlsruhe.

Konkret werden derzeit drei große Projekte durchgeführt:

  • Mit Eu-DML, einem EU-geförderten Projekt, werden gemeinsam mit 14 weiteren europäischen Partnern Open-Access-Publikationen aus der Mathematik zusammengeführt.

  • SMATH, ein von der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz gefördertes Projekt, durchgeführt mit dem Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach, konzentriert sich darauf, mathematische Software nachzuweisen und mit mathematischen Publikationen, in denen diese Software besprochen wird, zu verlinken.

  • DeLiVerMath, ein im Herbst 2011 anlaufendes Projekt gemeinsam mit der TIB Hannover und dem Forschungszentrum L3S, beschäftigt sich u. a. mit dem Aufbau eines mathematischen Thesaurus – ein erster Schritt, um mittelfristig eine semantische Suche in der Mathematik anbieten zu können.

„Wir freuen uns darauf“, sagt Prof. Bernd Wegner, Chefredakteur des Zentralblatts, „auch am Stand von FIZ Karlsruhe diese spannenenden Themen mit den Besuchern zu diskutieren.“  

www.fiz-karlsruhe.de