25. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Symposium des ZPID
„Informationskompetenz im Hochschulkontext –
Interdisziplinäre Forschungsperspektiven“

(ZPID) Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) hat Experten verschiedener Disziplinen zu einem Symposium zur Informationskompetenz im Hochschulkontext geladen. Am 16. Mai 2014 referierten externe Wissenschaftler, Angehörige der Universität und Mitarbeiter des Forschungsbereichs des ZPID in 13 Vorträgen über verschiedene Facetten des Konzepts Informationskompetenz an Hochschulen sowie über die Möglichkeiten diese zu erfassen und zu fördern.

Auf dem vom ZPID ausgerichteten ganztägigen Symposiums trafen sich am 16. Mai Experten aus verschiedenen Disziplinen an der Universität Trier, um das Thema „Informationskompetenz im Hochschulkontext“ von unterschiedlichen Forschungsperspektiven aus zu beleuchten.

Dr. Luzian Weisel (FIZ Karlsruhe / Vizepräsident der DGI), Thomas Hapke (UB der TU Hamburg) und Prof. Dr. Hans-Christoph Hobohm (FH Potsdam) umrissen zunächst das Konzept Informationskompetenz in den sich ständig verändernden Informationsumgebungen des digitalen Zeitalters.

Im Anschluss hielten Dr. Yvonne Kammerer (IWM Tübingen) und mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter des ZPID-Forschungsbereichs Vorträge über Methoden der Erfassung von Informationskompetenz. Nikolas Leichner, Tom Rosman und Peter Birke referierten über Leistungstests und Thomas Behm über ein neu entwickeltes Selbsteinschätzungsverfahren. Dabei wurden die Herangehensweisen und Erfahrungen aus zwei aktuellen Forschungsprojekten des ZPID einbezogen: „BLInk“ (Blended Learning von Informationskompetenz), einem Projekt zur Entwicklung und Überprüfung einer Trainingskonzeption zur Förderung professioneller Informationskompetenzen, und „WisE“ (Entwicklung von Wissensnetzwerken bei Erstsemestern), einem Projekt zur Entwicklung professioneller Wissensnetze bei Studienanfängern.

Schließlich erörterten Benno Homann (UB der Universität Heidelberg), Johannes Peter (ZPID), Dr. Steffen Albrecht (TU Dresden) und Prof. Dr. Christa Womser-Hacker (Universität Hildesheim) verschiedene Möglichkeiten die Informationskompetenz an Hochschulen weiter zu fördern.

Das Symposium ermöglichte den angeregten Austausch von Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen und den Einbezug unterschiedlicher Blickwinkel zu dem Konstrukt Informationskompetenz. In den Diskussionen wurde herausgestellt, dass die Relevanz von Informationskompetenz, als kritisch reflektierter Umgang mit Informationen, in einer Informationsumgebung, die ständigen Änderungen unterworfen ist, immer weiter anwächst. Vor diesem Hintergrund gewinnt auch die Notwendigkeit der weiteren Erforschung von Informationskompetenz zunehmend an Bedeutung.

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