6. Juli 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften
ist Bibliothek des Jahres 2014

Exzellenz und radikale Innovation überzeugten die Jury

Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) verleiht der „ZBW - Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft“ den Preis „Bibliothek des Jahres 2014“. Die ZBW erhält den einzigen nationalen Bibliothekspreis im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 24. Oktober 2014, am Tag der Bibliotheken. Der Preis “Bibliothek des Jahres” wird in diesem Jahr zum fünfzehnten Mal verliehen.

Mit der ZBW wird eine Bibliothek geehrt, die sich den Herausforderungen des technologischen Wandels stellt und ihre exzellenten digitalen Leistungen mit höchster Servicequalität für Forschende, Lehrende und Studierende verbindet. Die Bibliothek beschreitet mit dem Einsatz von sozialen Medien selbstbewusst neue Wege in der Dienstleistung für die Informationsversorgung und geht damit weit über die üblichen Bibliotheksstandards hinaus. Die ZBW ist eine radikal moderne Bibliothek, deren Kunden- und Innovationsorientierung als Vorbild für andere Bibliotheken dienen kann. Ihr Wissen gibt die ZBW an Bibliotheken im In- und Ausland weiter und trägt so zur Weiterentwicklung des gesamten Bibliotheksbereichs bei.

Die ZBW wurde ausgewählt aus einem exzellenten Bewerberfeld von insgesamt acht nominierten Bibliotheken. Alle nominierten Bibliotheken wurden von den Jurymitgliedern nach folgenden Kriterien bewertet: die Qualität und Innovation der bibliothekarischen Arbeit, ihre Zukunftsorientierung, ihre nachhaltige Wirkung, ihre attraktiven Serviceleistungen, ihre medienwirksame Öffentlichkeitsarbeit, ihr internationales Engagement und ihre lokale, regionale, internationale Vernetzung.

Die ZBW initiierte 2013 den Leibniz-Forschungsverbund Science 2.0, um disziplinübergreifend  Veränderungen in Forschungs- und Publikationsprozessen durch Soziale Medien zu erforschen. Darüber hinaus wurde eine eigene internationale Forschergruppe zum Thema Science 2.0 eingerichtet, um die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die wissenschaftliche Informationsversorgung zu ergründen und darauf aufbauend neue bibliothekarische Angebote zu entwickeln.

Sämtliche Optimierungen ihrer Angebote erarbeitet die ZBW im engen Kundendialog. Sie konzentriert sich dabei auf die Bereiche Open Access, Publikationsprozesse, Integration heterogener Fachinformationen, Personalisierung von Angeboten und Dienstleistungen in kollaborativen Umgebungen sowie Nutzerforschung und Langzeitarchivierung.

Mit dem Portal EconBiz bietet die ZBW kostenfrei internationale wirtschaftswissenschaftliche Fachinformation an. Die internationale Forschung hat darüber einen Zugriff auf rund eine Million freier Online-Dokumente – für den mobilen Gebrauch mit der EconBiz App. Der Open-Access-Publikationsserver EconStor ist mit über 70.000 wirtschaftswissenschaftlichen Dokumenten das größte Repository in Deutschland, das von etwa 250 Einrichtungen zur digitalen Verbreitung ihrer Veröffentlichungen genutzt wird. Die Nachhaltigkeit des Zugangs zu diesen Dokumenten sichert die ZBW durch ihr Engagement im Bereich digitaler Langzeitarchivierung. Neben dem klassischen Textmedium werden zunehmend auch Forschungsdaten in das Tätigkeitsfeld der ZBW integriert.

Auch für ihre eigene Kommunikation mit ihren Zielgruppen setzt die ZBW auf die Sozialen Medien Facebook, Google+ und Twitter. Im deutschsprachigen Raum ist sie auf diesem Gebiet führend.

Die Jury unter Vorsitz von dbv-Präsidentin Gudrun Heute-Bluhm hob besonders hervor, dass sich die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft trotz ihrer überregionalen Ausrichtung und dem Schwerpunkt auf neuartigen Online-Diensten auch mit ihren lokalen Partnern gut vernetzt. „Die Bibliothek bietet auch vor Ort eine hochattraktive Arbeits- und Lernumgebung und darüber hinaus mit Buchvorstellungen oder der Beteiligung an der „Nacht des Wissens“ auch den interessierten Ortsnutzern ein überzeugendes Angebot“, so Heute-Bluhm in der Jurysitzung.

Termin der Preisverleihung:
24. Oktober 2014, 11.00 Uhr
http://www.bibliotheksverband.de/dbv/auszeichnungen/bibliothek-des-jahres.html