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13. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
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2009 bis 2023

Open Science Conference zeigt: Vertrauenswürdige KI
braucht offene und nachvollziehbare Daten

Internationale Open-Science-Community diskutierte auf Fachkonferenz,
wie FAIR Data und Open-Science-Prinzipien die Qualität und
Nachvollziehbarkeit von KI-Forschung stärken können

Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und das Leibniz-Strategie­forum Open Science luden am 8. und 9. Oktober 2025 zur International Open Science Conference nach Hamburg ein. Rund 235 Teilnehmende aus 27 Ländern diskutierten aktuelle Entwicklungen der Open-Science-Bewegung und ihre Bedeutung für den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). URL: www.open-science-conference.eu

Foto: Patric Fouad
Diskussion im Auditorium

Vom 8. bis 9. Oktober 2025 kamen 235 Teilnehmer:innen aus 27 Ländern in Hamburg sowie virtuell zur Open Science Conference (www.open-science-conference.eu) zusammen, um Open Science in Aktion zu disku­tieren. In diesem Jahr stand die Konferenz unter dem Leitthema „Open Science und Künstliche Intelligenz“.

Die Konferenz beleuchtete, wie offene Wissenschaft dazu bei­tragen kann, KI-Systeme transparenter, nachvollziehbarer und damit vertrauens­würdiger zu gestalten. Forschende, Infrastrukturanbieter und politische Entscheidungs­träger:innen tauschten sich über Chancen, Herausforderungen und konkrete Lösungs­ansätze aus, um Offenheit und Nachvollziehbarkeit auch im Kontext von KI weiter zu stärken.

Zentrale Beobachtungen aus den Beiträgen waren:

  • Vertrauensvolle KI erfordert vertrauensvolle Daten. Forschung kann nur dann verlässlich sein, wenn Daten offen zugänglich, interoperabel und maschinenlesbar sind. Die Umsetzung der FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) wurde als entscheidender Faktor hervorgehoben.

  • Open Data und KI müssen gemeinsam gedacht werden. Die Konferenz zeigte, dass die Verbindung beider Bereiche wesentlich ist, um wissenschaftliche Innovationen voranzubringen und die Qualität von Forschung langfristig zu sichern.

  • Open Science muss als Rahmen für verantwortliche KI-Entwicklung gesehen werden. Transparenz, Reproduzierbarkeit und Nachvollziehbarkeit wurden als Leitlinien identifiziert, um Vertrauen in KI-basierte Forschung zu stärken.

„Vertrauenswürdige KI kann nur auf Basis offener und FAIRer Daten entstehen. Offenheit schafft Transparenz und Nachvollziehbarkeit, während FAIR-Prinzipien sicherstellen, dass die verwendeten Daten auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sind. Nur so wird KI nachvollziehbar, was Voraussetzung ist, um Vertrauen in KI-Systeme nachhaltig aufzubauen“, betonte Prof. Dr. Klaus Tochtermann, Direktor der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Gastgeber der Open Science Conference.

Neben Fachvorträgen und Keynotes bot die Konferenz zahlreiche Diskussions- und Lösungssessions, in denen internationale Expert:innen Fragen der Dateninfrastruktur, rechtlichen Rahmenbedingungen und Forschungspraktiken im Kontext von Open Science und KI vertieften.

www.open-science-conference.eu