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13. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Wirtschaftswissenschaftliches Open-Access-Repositorium EconStor
überschreitet Marke von 300.000 Volltexten

Deutschlands größtes Repositorium für die Wirtschaftswissenschaften wächst weiter – Zunehmende Bedeutung der Open-Access-Transformation

Das Open-Access-Repositorium EconStor (www.econstor.eu) hat
die Marke von 300.000 frei zugänglichen wirtschaftswissenschaftlichen Fachveröffentlichungen überschritten. EconStor wird von der ZBW –
Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft (www.zbw.eu) betrieben und
gilt als das zentrale Open-Access-Archiv für wirtschaftswissenschaftliche Forschung in Deutschland.

Was 2009 als Plattform zur Sichtbarmachung wirtschaftswissenschaftlicher Forschung begann, ist heute eine der größten offenen Publikationsinfrastrukturen für die Ökonomie weltweit. Innerhalb von fünf Jahren ist der Bestand von 200.000 auf 300.000 Publikationen auf dem Open-Access-Repositorium EconStor angewachsen – eine Entwicklung, die den Wandel in der wissenschaftlichen Kommunikation widerspiegelt.

Das Wachstum speist sich aus mehreren Quellen: Hochschulen, Forschungs­einrichtungen und Einzelautor:innen nutzen EconStor als vertrauenswürdiges Archiv, während zugleich immer mehr wissenschaftliche Verlage ihre Open-Access-Publikationen über EconStor zugänglich machen. Damit wird EconStor zu einem wichtigen Knotenpunkt der Open-Access-Transformation in den Wirtschafts­wissenschaften.

Wirtschaftsforschende aus aller Welt nutzen EconStor in unterschiedlichen Funktionen:

  • Als Informationsquelle: 2024 wurden über 11,8 Millionen Downloads gezählt – ein Zuwachs von fast 80 Prozent gegenüber 2019.

  • Als Publikationsarchiv: Rund 800 institutionelle Partner und über 1.000 Einzelautor:innen archivieren hier ihre Arbeiten dauerhaft, kostenfrei und zitierfähig.

  • Als Distributionsplattform: Über internationale Datenbanken und Suchmaschinen – etwa RePEc oder Google Scholar – erreicht EconStor eine weltweite Leserschaft.

Mit der Überschreitung der 300.000-Publikationsmarke bestätigt EconStor seine Rolle als zentrale Infrastruktur für den offenen Zugang zu wirtschaftswissenschaftlicher Forschung, national wie international.

Ein im Jahr 2025 eingerichtetes internationales Advisory Board begleitet künftig die strategische Weiterentwicklung von EconStor. Vertreterinnen aus der Wirtschafts­forschung, der Informationswissenschaft sowie von Infrastrukturbetreiber:innen bringen dort ihre Perspektiven ein.

Olaf Siegert, Leiter der Abteilung Publikationsdienste an der ZBW, betont:
„Wir freuen uns, dass EconStor nicht nur in Deutschland, sondern auch international intensiv genutzt wird, von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und einzelnen Autor:innen. Zugleich steigt die Bedeutung von Open-Access-Publikationen aus Verlagsvereinbarungen stetig. Dieser Trend wird durch zahlreiche Initiativen vorangetrieben. Hierzu gehören in Deutschland die Servicestelle Diamond Open Access und international das Netzwerk OA2020. Mit dem neuen Advisory Board schaffen wir zudem ein Forum, um Rückmeldungen aus der Community systematisch in die Weiterentwicklung von EconStor einfließen zu lassen.“

EconStor steht exemplarisch für den Wandel hin zu offener Wissenschaft und nachhaltiger Publikationspraxis. Als Repository der ZBW bietet es nicht nur technische Stabilität und langfristige Verfügbarkeit, sondern auch Anschluss an internationale Netzwerke und Standards – ein wesentlicher Beitrag zur globalen Sichtbarkeit wirtschaftswissenschaftlicher Forschung.

www.zbw.eu