INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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13. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

300 Bibliotheken, eine Vision:
EBSCO FOLIO vereint die globale Bibliotheksgemeinschaft

Institutionen weltweit steigen auf die FOLIO-Plattform um
und fördern Open-Source-Innovationen

Wissenschaftliche Institutionen, Forschungseinrichtungen sowie Behörden und staatliche Einrichtungen auf der ganzen Welt implementieren die Open-Source-Plattform FOLIO. Die Plattform wurde speziell entwickelt, um flexibel auf die individuellen Anforderungen der Einrichtungen einzugehen und die Art und Weise zu transformieren, wie Bibliotheken ihre Nutzer:innen unterstützen. Bereits über 300 Bibliotheken weltweit haben sich für die Implementierung von EBSCO FOLIO entschieden – eine Zahl, die kontinuierlich steigt. Dies unterstreicht die zunehmende Etablierung von EBSCO FOLIO sowie Open-Source-Lösungen im Bibliothekswesen und schafft die Basis für gemeinschaftliche Innovationen und Lösungen, von denen Bibliotheken weltweit profitieren.

Dieser Meilenstein verdeutlicht das stetige Wachstum der FOLIO-Community weltweit und den Mehrwert der Zusammenarbeit im Open-Source-Bereich. Zu den Einrichtungen, die FOLIO eingeführt haben, gehören Institutionen aller Art, darunter einige der weltweit renommiertesten Einrichtungen – beispielsweise die Library of Congress. Sie hat kürzlich die Veröffentlichung ihrer neuen „Library Collections Access Platform“ bekannt gegeben hat, die auf FOLIO basiert und mit Hilfe der Services von EBSCO Information Services (EBSCO) implementiert wurde. Da FOLIO als Open-Source-Plattform konzipiert ist, werden die für die Library of Congress entwickelten Erweiterungen und Applikationen auch der gesamten Community zur Verfügung gestellt, so dass Bibliotheken und Institutionen weltweit von diesen Innovationen profitieren können.

Die aktuellen Implementierungen verdeutlichen sowohl die Reichweite als auch das kontinuierlich zunehmende Vertrauen verschiedenster Einrichtungen in die erfolgreiche Unterstützung durch EBSCO. Dazu zählen Einrichtungen wie das Le Moyne College, Ivy-League-Universitäten wie die Columbia University, Konsortien wie SCELC, große öffentliche Forschungsuniversitäten wie die University of Kansas und verschiedene internationale Einrichtungen, darunter die University of Ghana. Die Implementierungs- und Hosting-Services von EBSCO werden speziell auf die jeweiligen Bedürfnisse und Besonderheiten der einzelnen Einrichtungen abgestimmt, sodass jede von ihnen die Vorteile der FOLIO-Plattform voll ausschöpfen kann.

Konsortien spielen eine zentrale Rolle für das Wachstum von FOLIO. Aufgrund der Vielzahl und Vielfalt ihrer Mitgliedsbibliotheken sind derartige Implementierungen oft besonders komplex und anspruchsvoll. Mit der Unterstützung von EBSCO gelingt es jedoch, die Vorteile von Open Source auch in großem Maßstab effizient und erfolgreich zu realisieren. Wie Donna Bacon, Executive Director von MOBIUS, bei der Begrüßung der Wichita State University im Konsortium sagte: „Mit der Unterstützung von EBSCOs FOLIO-Services gelingt uns ein wichtiger Schritt zur Förderung der Zusammenarbeit und zur Erweiterung des Zugangs zu Wissen in unserem Netzwerk sowie darüber hinaus.“ Diese Sichtweise teilt auch Teri Oaks Gallaway, Executive Director des SCELC-Konsortiums, die die Partnerschaft mit EBSCO als einen Weg beschrieb, um „skalierbare Innovationen für unsere Mitgliedsinstitutionen voranzutreiben.“

Anya N. Arnold, Global Director of FOLIO Implementation Services bei EBSCO, sagt, dass jede Implementierung zur Förderung und Unterstützung der gesamten FOLIO-Community beiträgt. „Open Source bietet Bibliotheken Kontrolle, Transparenz und langfristige Flexibilität, jedoch sind sie dabei nicht auf sich allein gestellt. Die Implementierungs- und Hosting-Services von EBSCO ermöglichen den Einsatz von FOLIO in allen Einrichtungen, ohne dass zusätzliches Bibliothekspersonal oder interne Entwicklungsarbeit erforderlich sind. FOLIO ist flexibel, effizient und auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Das gemeinsame Entwicklungsmodell der Plattform stellt sicher, dass die Entwicklung künftiger Optimierungen und Erweiterungen ganz einfach möglich ist und anderen Einrichtungen zugutekommen kann. Diese Art der Zusammenarbeit macht die Arbeit für mich so lohnenswert.“

Die Open-Source-Plattform FOLIO wird kontinuierlich von Bibliotheken, Anbietern und Partnern gemeinsam weiterentwickelt. Dadurch wird sichergestellt, dass die innerhalb der Community entstehenden Innovationen stets die sich verändernden Anforderungen von Bibliotheken weltweit erfüllen. Auch zukünftig unterstützen wir bei EBSCO Innovationen für die Open-Source-Bibliotheksserviceplattform, indem wir Ressourcen bereitstellen, unsere Expertise einbringen und Unterstützung bei der Entwicklung leisten, um die von der Community festgelegten Prioritäten voranzubringen. Zu den jüngsten Entwicklungen gehören ein Linked-Data-Editor, der in der Trillium-Version von FOLIO bereitgestellt wird, sowie Optimierungen und Erweiterungen im Zusammenhang mit der neuen Eureka-Architektur.