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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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13. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Deutscher Bibliotheksverband begrüßt Mittel der Bundesregierung
in Höhe von 30 Millionen Euro für Forschungsdatensicherung

Nicht nur im politischen Raum verschieben sich sicher geglaubte Partnerschaften. Auch internationale Forschungskooperationen verändern sich, was Einfluss auf den Zugang von Forschungsdaten hat. Dadurch gerät auch die deutsche Forschungslandschaft unter Druck.

Wie die Bundesregierung nun in einer parlamentarischen Antwort des Bundestages mitgeteilt hat, stellt sie 30 Millionen Euro für die Forschungsdatensicherung bereit. Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) begrüßt das Engagement der Bundesregierung, Mittel zur Stärkung der Datensouveränität Deutschlands zur Verfügung zu stellen.

Wissenschaftliche Bibliotheken sind zentrale Infrastrukturen für den Zugang zu Forschungsdaten und damit wichtige Akteure zur Sicherung der Datensouveränität sowohl im nationalen Kontext als auch auf EU-Ebene. Sie unterstützen Forschende dabei, ihre Daten langfristig vorzuhalten und sie für alle nutzbar zu machen.

Zugleich bieten Bibliotheken Verfahren, Werkzeuge und Infrastrukturen sowie Beratungs- und Schulungsangebote zum Forschungsdatenmanagement an. Vor allem frei zugängliche medizinische Informationsangebote und Recherchequellen, wie sie unter anderem die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) seit Jahren sehr erfolgreich zur Verfügung stellt, sind von zentraler Bedeutung für den Forschungsstandort Deutschland.

Dazu Antje Theise, Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv):

„Im Zuge der digitalen Transformation entstehen in der Forschung riesige Mengen an Daten, die wir für Wissenschaft, Forschung und damit für Fortschritt und Innovation benötigen. Die aktuelle politische Lage macht deutlich, wie fragil der Zugang zu Daten sein kann. Forschungsdaten-infrastrukturen wie Bibliotheken müssen daher in die Lage versetzt werden, unabhängig zu arbeiten, um die Sicherung, Erschließung und dauerhaft Zugänglichkeit wissenschaftlicher Informationen zu gewährleisten. Bibliotheken sind gemeinwohlorientierte Institutionen, die nicht dem Markt unterworfen sind. Damit sind sie ein tragendes Fundament und eine kritische Infrastruktur für die Sicherung von Forschung und ermöglichen einen souveränen Zugang zu Daten. Im Widerspruch dazu stehen teils massive Mittelkürzungen in diesem Bereich. Exemplarisch zeigt der drastische Rückgang institutioneller Förderung bei ZB MED, wie schnell unverzichtbare Forschungsinfrastrukturen unter Druck geraten können – mit unmittelbaren Folgen für die Forschungssicherheit in Deutschland."

www.bibliotheksverband.de