INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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13. Mai 2026
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Essentials

In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Bitkom zur Bestandsaufnahme der Expertenkommission
„Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“

Rohleder: Schutz, Medienkompetenz und Teilhabe verbinden

Heute hat die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" des Bundesfamilienministeriums?eine Bestandsaufnahme mit ersten Ergebnissen bezüglich eines effektiveren Kinder- und Jugendschutzes vorgelegt. Dazu erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder:

„Der Bericht der Expertenkommission bestätigt: Die Debatte über Jugendmedienschutz lässt sich nicht auf Bildschirmzeiten oder pauschale Verbote verkürzen. Entscheidend sind Inhalte, Verantwortung der Plattformen und vor allem die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum durch ihre Eltern. Laut einer Bitkom-Umfrage 2025 haben nur 52 Prozent der Eltern, die ihrem Kind ein Social-Media-Profil erlauben, die Privatsphäre-Einstellungen im Profil des Kindes geändert und ebenfalls rund die Hälfte (52 Prozent) spricht mit dem eigenen Kind darüber, was beim Teilen von Bildern oder Videos in sozialen Netzwerken zu beachten ist.

Soziale Medien bieten jungen Menschen wichtige Chancen – etwa für Teilhabe, Information und soziale Vernetzung. Ein wirksamer Jugendmedienschutz muss diese Balance berücksichtigen und differenziert ausgestaltet sein. Statt pauschaler Einschränkungen sollte der Fokus auf der konsequenten Umsetzung bestehender Regelungen, insbesondere des Digital Services Act, sowie auf wirksamer Medien­bildung und der Befähigung von Eltern und Lehrkräften liegen. Fast ein Viertel (23 Prozent) der Eltern fühlt sich unsicher, digitale Kompetenzen zu vermitteln. Konkret braucht es etwa eine verbindliche Verankerung von Medienkompetenz in Lehrplänen, entsprechende Fortbildungen sowie eine Bundeszentrale für digitale Bildung zur Unterstützung von Eltern.“