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13. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
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2009 bis 2023

Springer Nature Ergebnisse für das erste Quartal 2026

Starke organische Geschäftsentwicklung setzt sich im Jahr 2026 fort

Springer Nature erzielte im ersten Quartal 2026 starke Ergebnisse. Die Umsatzerlöse für diesen Zeitraum stiegen auf € 451,4 Millionen (Q1 2025: € 450,3 Millionen), was einem organischen Wachstum von 6,2 % entspricht. Haupttreiber war das Wachstum im Segment Research, bei anhaltender Stärke im Full Open Access (FOA)-Geschäft. Das berichtete Umsatzwachstum lag aufgrund negativer Wechselkurseffekte bei 0,3 %.

Das bereinigte Betriebsergebnis belief sich auf € 106,7 Millionen (Q1 2025: € 107,9 Millionen), und verzeichnete damit ein organisches Wachstum von 8,6 %, bedingt durch einen vorteilhaften Produktmix und operative Skaleneffekte.

Frank Vrancken Peeters, der Vorstandsvorsitzende (Chief Executive Officer, CEO) von Springer Nature, sagte: „Unsere Ergebnisse im ersten Quartal wurden von unse­rem Segment Research getragen, das sich weiterhin besser als der Markt entwickelte. Das starke organische Wachstum wurde durch unsere Führungsposition im Open Access-Geschäft sowie durch unseren Ansatz bei Technologie und KI unterstützt. Unsere Expertenteams setzen KI-Tools ein, um den Publikationsprozess zu trans­formieren, die Verbreitung vertrauenswürdigen Wissens zu beschleunigen und Vertrauen sowie Integrität zu gewährleisten.”

Segmente

Das Segment Research verzeichnete Umsatzerlöse von € 359,9 Millionen (Q1 2025: € 354,9 Millionen) mit einem organischen Umsatzwachstum von 7,2 %. Dies war vor allem auf die Entwicklung des Fachzeitschriftenportfolios zurückzuführen, mit besonderer Stärke im Bereich FOA.

Die Zahl der veröffentlichten Artikel im Berichtszeitraum stieg im gesamten Portfolio um nahezu 15 % und lag damit deutlich über dem Marktwachstum von rund 6 % im gleichen Zeitraum.

Die Vertragsverlängerungsperiode 2026 verläuft planmäßig.

Im ersten Quartal unterzeichnete das Unternehmen 14 transformative Vereinbarungen (TAs) mit nationalen Konsortien, staatlichen Einrichtungen und Forschungsinstitutionen, um den Übergang zu OA weitervoranzutreiben. Die TAs von Springer Nature decken inzwischen mehr als 4.000 Institutionen ab.

Im Berichtszeitraum hat Springer Nature 19 neue Journals eingeführt, darunter die neue OA-Journalreihe Nature Progress, beginnend mit Nature Progress Oncology und Nature Progress Brain Health.

KI-Tools beschleunigen Abläufe im Publikationsprozess und unterstützen das Wachs­tum, während KI-gestützte Prüfungen dazu beitragen, die Integrität der Forschung zu wahren. Die Zahl der Publikationen, die über die SNAPP-Plattform von KI-gestützten Prozessen profitieren, soll 2026 gegenüber mehr als 1,5 Millionen im Jahr 2025 um 25 % steigen.

Die Buchumsätze wuchsen moderat und profitierten vom Wachstum im Bereich Digital.

Das organische Wachstum des bereinigten Betriebsergebnisses lag bei 8,4 %. Das bereinigte Betriebsergebnis belief sich im Quartal auf € 100,2 Millionen (Q1 2025: € 99,5 Millionen).

Das Segment Health verzeichnete Umsatzerlöse von € 40,8 Millionen (Q1 2025: € 41,1 Millionen) und ein organisches Umsatzwachstum von 1,8 %. Das Wachstum wurde von einer starken Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich Scientific Affairs Services in International Healthcare und von Wachstum in der DACH-Region getragen. Die Umsätze in den Niederlanden lagen im ersten Quartal weitgehend auf Vorjahres­niveau. Dies ist auf eine starke Vergleichsbasis im ersten Quartal 2025 zurückzuführen, die von einer neuen Ausgabe des Schlichting-Tests profitierte.

Das bereinigte Betriebsergebnis im Segment Health stieg organisch um 9,1 % auf € 4,8 Millionen (Q1 2025: € 4,5 Millionen) und profitierte dabei von höheren Umsätzen und Maßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz, was teilweise durch Investitionen in die Vertriebskapazitäten in der DACH-Region ausgeglichen wurde.

Das Segment Education erzielte Umsatzerlöse in Höhe von € 51,2 Millionen (Q1 2025: € 54,4 Millionen), was einem organischen Wachstum von 3,3 % entsprach, getragen von einer positiven Geschäftsentwicklung in den Märkten der Südhalbkugel. Der berichtete Umsatz ging hingegen um 5,9 % zurück, vor allem aufgrund der Hyperinflation in Argentinien sowie der Stärke des Euro gegenüber der indischen Rupie.

Das bereinigte Betriebsergebnis im Segment Education erhöhte sich organisch um 39,2 % auf € 1,8 Millionen (Q1 2025: € 3,7 Millionen). Der organische Anstieg resultierte vor allem aus einem vorteilhaften Produktmix. Auf berichteter Basis ging das bereinigte Betriebsergebnis aufgrund negativer Währungseffekte wie oben beschrieben um 51,3 % zurück.

Ausblick

Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr 2026 ein organisches Umsatzwachstum von 5 % bis 6 % sowie eine Verbesserung der organischen bereinigten operativen Ergebnismarge um etwa 30 Basispunkte. Damit wird der mit den Ergebnissen für das Geschäftsjahr 2025 am 17. März 2026 gegebene Ausblick bestätigt.

Alexandra Dambeck, Vorständin Finanzen (Chief Financial Officer, CFO) von Springer Nature, sagte: „Die starke Dynamik in unserem Portfolio im ersten Quartal untermauert unseren Ausblick für das Geschäftsjahr 2026.“

https://group.springernature.com/de/group/about-us