INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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7. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Springer Nature macht vertrauenswürdige
pharmazeutische Fachinformationen in Claude verfügbar

Integration erhöht Sichtbarkeit und Nutzung geprüfter Inhalte für Nutzende

AdisInsight bündelt kuratierte, evidenzbasierte Informationen und Analysen entlang des gesamten Arzneimittelentwicklungsprozesses. Dies reicht von Wirkstoff- und Arzneimittelentwicklung über klinische Studien und Fallberichte zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen bis hin zu regulatorischen Meilensteinen wie Arzneimittel­zulassungen sowie aktuellen Fusionen, Übernahmen und Lizenzvereinbarungen.

Institutionelle Kund*innen, die sowohl Claude als auch AdisInsight nutzen, können AdisInsight nun direkt über die Claude Benutzeroberfläche abfragen und mit den Inhalten arbeiten. Die Integration wird über einen sicheren Model Context Protocol Server (MCP) und Claude-Konnektoren realisiert. Dadurch kann Claude lizenzierte AdisInsight Inhalte in Echtzeit abrufen und Antworten belastbar darauf stützen. Eine nachvollziehbare Herkunft der Inhalte, klare Zugriffskontrollen und die Messbarkeit der Nutzung sind dabei sichergestellt.

Indem vertrauenswürdige Informationen in vertraute, KI gestützte Arbeitsabläufe eingebettet werden, können Nutzende relevante Inhalte schneller finden, durchsuchen und anwenden – mit Vertrauen in Qualität, Herkunft und Integrität der zugrunde liegenden Daten.

Zugleich unterstreicht diese Integration das übergeordnete Ziel von Springer Nature, Inhalte in einer KI-geprägten Umgebung sichtbar zu machen und zu gewährleisten, dass ihre Nutzung nachvollzogen und gemessen werden kann.

Saskia Steinacker, Chief Product Officer bei Springer Nature, sagt:

„Diese Partnerschaft spiegelt unseren Ansatz wider, unseren Kund*innen größere Wahlfreiheit dabei zu geben, wie sie auf unsere Inhalte zugreifen und mit ihnen arbeiten. Sie baut auf unseren umfassenden Initiativen auf, verantwortungsvollen Zugang zu hochwertigen Forschungsinhalten in KI-gestützten Arbeitsumgebungen zu ermöglichen – und gleichzeitig sicherzustellen, dass deren Nutzung messbar bleibt.“

Harald Wirsching, Executive Vice President Data and Analytics Solutions bei Springer Nature, ergänzt:

„Für uns ist es entscheidend, dass Nutzende auf unsere vertrauenswürdigen Daten zugreifen können, ohne ihre bestehenden Arbeitsabläufe verlassen oder beein­träch­tigen zu müssen. Mit der Verfügbarkeit von AdisInsight in vertrauten, KI gestützten Umgebungen ermöglichen wir eine noch nahtlosere Nutzung hochwertiger Informa­tionen in unterschiedlichen Arbeitsabläufen in den Life Sciences. Das unterstützt Nutzende dabei, Daten schnell zu analysieren und sie sicher in forschungsbezogenen, regulatorischen und geschäftlichen Entscheidungsprozessen einzusetzen.“

Nutzende können AdisInsight weiterhin über die webbasierte Oberfläche verwenden, mit der dialogbasierten Suchoberfläche AskAdis arbeiten, den generativen KI Assistenten von Springer Nature nutzen, AdisInsight Daten über Programmier­schnittstellen (APIs) in interne Systeme und KI Umgebungen integrieren oder nun auch über MCP fähige Anbindungen wie Claude darauf zugreifen. Durch dieses flexible Zugriffsmodell können Kund*innen Prozesse und Arbeitsabläufe bestmöglich an ihre individuellen Anforderungen anpassen.

Anfang dieses Jahres hatte Springer Nature ARC3 vorgestellt – einen klaren, verantwortungsvollen und rechtssicheren Rahmen für den Zugang zu hochwertigen Inhalten des Verlags, der es Unternehmenskund*innen ermöglicht, veröffentlichte Forschung sicher in KI-gestützte Produkte und Arbeitsabläufe zu integrieren. Dies umfasst KI Systeme für interne Forschungs und Entwicklungszwecke ebenso wie für Unternehmen, die KI Lösungen entwickeln.

Springer Nature verfolgt weiterhin einen verantwortungsvollen, forschungsgeleiteten Ansatz im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, Forschenden den Zugang zu vertrauenswürdigen Inhalten in den Arbeitsabläufen zu ermöglichen, die sie tatsächlich nutzen. Gleichzeitig entwickelt der Verlag gezielt KI Unterstützungen im Publikations­prozess weiter und geht im Einklang mit seinen KI Grundsätzen Partnerschaften ein, um Forschungsentdeckung, Entscheidungsfindung und Interaktion zu unterstützen. Darüber hinaus engagiert sich Springer Nature aktiv in der Forschungsgemeinschaft, um sich wandelnde Anforderungen besser zu verstehen und branchenweite Diskus­sionen sowie Leitlinien und Rahmenbedingungen rund um KI mitzugestalten.

https://group.springernature.com/gp/group/ai