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7. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

KI macht Spaß – aber nicht allen

Trotzdem würden mehr als 40 Prozent der Deutschen lieber in einer Welt ohne KI leben

KI macht drei Vierteln (77 Prozent) seiner Nutzerinnen und Nutzern Spaß, dennoch würde jeder Dritte von ihnen (32 Prozent) lieber in einer Welt ohne KI leben. Bei denen, die KI nicht nutzen, ist es sogar eine Mehrheit von 58 Prozent, die sich eine Welt ohne KI zurückwünschen. Über die gesamte Bevölkerung gerechnet sagen 42 Prozent, sie würden lieber ohne KI leben. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.003 Personen ab 16 Jahren in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Quer durch alle Bevölkerungsgruppen verwenden 58 Prozent der Menschen in Deutschland KI. „Künstliche Intelligenz hat ein enormes disruptives Potenzial und verändert unseren Alltag und unsere Arbeitswelt in einem Tempo, das viele Menschen verständlicherweise verunsichert", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

„Das beste Mittel gegen Verunsicherung ist Wissen. Wir brauchen flächendeckende Angebote, mit denen Menschen jeden Alters einen einfachen Zugang zu KI finden, von der Grundschule über die Berufsschule und den Arbeitsplatz bis zur Volkshochschule für Seniorinnen und Senioren. Ein digitaler Graben zwischen Menschen mit und ohne KI darf gar nicht erst entstehen.“

KI gehört für viele längst zum Alltag

Wer KI nutzt, hat sie meist tief in den Alltag integriert und zieht überwiegend ein positives Fazit. 76 Prozent der Anwenderinnen und Anwender sagen, KI mache ihr Leben leichter, 59 Prozent finden, sie mache schlauer. Und für 41 Prozent ist KI inzwischen die erste Anlaufstelle in fast allen Fragen.

Zugleich fühlt sich aber jeweils rund ein Viertel auch abgehängt (26 Prozent) oder überfordert (26 Prozent).

Wer KI bisher nicht nutzt, blickt deutlich kritischer auf die Technologie. Von ihnen fühlen sich 59 Prozent durch KI abgehängt, 57 Prozent sind von ihr überfordert. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet fühlen sich 40 Prozent durch KI abgehängt und 39 Prozent überfordert.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt, darunter 579 Personen, die KI nutzen, sowie 394 Personen, die KI bisher nicht nutzen. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 8 und KW 11 2026 statt. Die Gesamtumfrage ist repräsentativ. Die Fragestellung lautete: „Welche der folgenden Aussagen treffen auf Sie zu?".