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7. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

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  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
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2009 bis 2023

Nomos gratuliert der DS-GVO zum Zehnjährigen:
Neues Casebook würdigt einen Meilenstein
des europäischen Datenrechts

Seit zehn Jahren prägt die Datenschutz-Grundverordnung den Schutz personenbezogener Daten in Europa und weit darüber hinaus. Sie hat das Datenschutzrecht vereinheitlicht, Grundrechte im digitalen Raum gestärkt und ist weltweit zu einem Referenzmodell für den Umgang mitpersonenbezogenen Daten geworden. Zum zehnjährigen Jubiläum gratuliert der Nomos Verlag der DS-GVO–und nimmt den Anlass zugleich auf, ein neues Werk zur Entwicklung des europäischen Datenrechts vorzustellen.

Mit dem „Casebook European Data Law. Ten Years of the GDPR–A Milestonein EU Data Regulation“ erscheint bei Nomos ein englischsprachiger Sammelband, der die Entwicklung der DS-GVO anhand zentraler Entscheidungen und Leitlinien nachzeichnet. Herausgegeben wird das Werk von Prof. Dr. Rolf Schwartmann, RA Dr. Marek Steffen Jansen,LL.M., und Dr. Moritz Köhler. Rund 50 Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft, Anwaltschaft, Unternehmen, Aufsicht, Justiz und Zivilgesellschaft analysieren prägende Weichenstellungen des europäischen Datenschutz- und Datenrechts.

Die DS-GVO ist längst mehr als ein Regelwerk für Datenschutzerklärungen, Einwilligungsbanner und Bußgeldrisiken. Sie bildet einen zentralen Baustein europäischer Digitalregulierung –im Zusammenspiel mit neuen Rechtsakten wie dem Data Act, dem Data Governance Act, dem Digital Services Act, dem Digital Markets Act und dem AI Act. Zugleich bleibt sie Gegenstand intensiver rechtspolitischer Debatten: über Bürokratie und Innovationsfähigkeit, über Grundrechtsschutz und Datennutzung, über Rechtssicherheit und die praktische Durchsetzbarkeit ihrer Vorgaben.

„Die DS-GVO hat den Datenschutz in Europa nachhaltig geprägt und weltweit Maßstäbe gesetzt. Zugleich zeigt sich nach zehn Jahren, dass ihre Anwendung anspruchsvoll bleibt. Gerade mit Blick auf neue Themen wie Künstliche Intelligenz und die Datenökonomie wird deutlich, dass Datenschutzrecht laufend weiterentwickelt und in der Praxis konkretisiert werden muss“, erklärt Marco Ganzhorn, Gesamtleiter Lektorat Jura bei Nomos.

„Die DS-GVO ist dann, wenn sie gesetzlich klug angepasst und im Kontext des Digitalrechts insbesondere des KI-Rechts mit Augenmaß angewendet wird, Baustein und Markenkern der wirtschaftlich guten Zukunft der EU“ hebt der Herausgeber Rolf Schwartmann von der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht (TH Köln) und Vorsitzender der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) e.V. hervor.

Die DS-GVO ist längst mehr als ein Regelwerk für Datenschutzerklärungen, Einwilligungsbanner und Bußgeldrisiken. Sie bildet einen zentralen Baustein europäischer Digitalregulierung – im Zusammenspiel mit neuen Rechtsakten wie dem Data Act, dem Data Governance Act, dem Digital Services Act, dem Digital Markets Act und dem AI Act. Zugleich bleibt sie Gegenstand intensiver rechtspolitischer Debatten: über Bürokratie und Innovationsfähigkeit, über Grundrechtsschutz und Datennutzung, über Rechtssicherheit und die praktische Durchsetzbarkeit ihrer Vorgaben.

„Die DS-GVO hat den Datenschutz in Europa nachhaltig geprägt und weltweit Maßstäbe gesetzt. Zugleich zeigt sich nach zehn Jahren, dass ihre Anwendung anspruchsvoll bleibt. Gerade mit Blick auf neue Themen wie Künstliche Intelligenz und die Datenökonomie wird deutlich, dass Datenschutzrecht laufend weiterentwickelt und in der Praxis konkretisiert werden muss“, erklärt Marco Ganzhorn, Gesamtleiter Lektorat Jura bei Nomos.

„Die DS-GVO ist dann, wenn sie gesetzlich klug angepasst und im Kontext des Digitalrechts insbesondere des KI-Rechts mit Augenmaß angewendet wird, Baustein und Markenkern der wirtschaftlich guten Zukunft der EU“ hebt der Herausgeber Rolf Schwartmann von der Kölner Forschungsstelle für Medienrecht (TH Köln) und Vorsitzender der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit (GDD) e.V. hervor.

Das Casebook setzt genau hier an. Es macht die Entwicklung des europäischen Datenrechts anhand ausgewählter Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und wichtiger Leitlinien der Aufsichtsbehörden nachvollziehbar. Behandelt werden unter anderem die Grundlagen und der Anwendungsbereich des Datenschutzrechts, zentrale Begriffe der DS-GVO, Grundsätze der Datenverarbeitung, Betroffenenrechte, Governance und Compliance, internationale Datentransfers, Durchsetzung sowie die Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz und neue digitale Regulierungsakte.

Besondere Akzente setzen die Vorworte zentraler Persönlichkeiten der DS-GVO. Beiträge von Viviane Reding, Jan Philipp Albrecht, Axel Voss und Ole Schröder ordnen das Jubiläum aus institutioneller und politischer Perspektive ein. Damit verbindet der Band wissenschaftliche Analyse, regulatorische Erfahrung und praktische Orientierung.

Für Nomos ist das Jubiläum zugleich Ausdruck eines verlegerischen Schwerpunkts. Der Verlag begleitet das Datenschutzrecht und das europäische Digitalrecht seit Jahren mit Kommentaren, Handbüchern, Zeitschriften und wissenschaftlichen Publikationen. Mit dem neuen Casebook legt Nomos nun ein Werk vor, das nicht nur zurückblickt, sondern die aktuellen und künftigen Herausforderungen des europäischen Datenrechts sichtbar macht.

Das „Casebook European Data Law“ ist bei Nomos erschienen und im Nomos-Shop erhältlich: Casebook European Data Law im Nomos-Shop