16. Januar 2022
  WEITERE NEWS
 
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials
[+]
[X]

In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
  fachbuchjournal
[+]
[X]
Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Konsequent vom Kulturgut Buch her gedacht

Börsenverein begrüßt Juncker-Ankündigung zu reduziertem Steuersatz bei E-Books

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begrüßt die Ankündigung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, im Zuge der geplanten Mehrwertsteuerreform 2016, den reduzierten Steuersatz auch auf digitale Bücher und Online-Publikationen anzuwenden. „Das ist konsequent vom Kulturgut Buch her gedacht und entspricht zudem der politischen Zielsetzung der deutschen Bundesregierung. Deshalb ist die Entscheidung der EU-Kommission ein wichtiger Schritt“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. „E-Books  befördern die gleichen Inhalte wie gedruckte Bücher. Es gibt keinen Grund, E-Book-Leser steuerlich zu benachteiligen.“

Diese Ankündigung müsse sich jetzt auch auf den Umgang mit der Besteuerung von sogenannten Bundle-Produkten (gedrucktes Buch und E-Book) auswirken, so Skipis. „Es wäre absurd vom Finanzministerium, weiterhin darauf zu beharren, für den E-Anteil eines Bundles den vollen Mehrwertsteuersatz zu verlangen“, so Skipis. Diese Auffassung vertritt das BMF nachdrücklich seit Juni 2014 und hat damit kostenträchtige Umstellungsprozesse bei Verlagen und Händlern verursacht, die nach der Ankündigung von Juncker eigentlich nicht mehr nötig sind. „Die Investitionen, die dafür getätigt werden, sind bereits jetzt herausgeworfenes Geld“, so Skipis.

Bundle-Produkte sollen mit zwei unterschiedlichen Steuersätzen berechnet und ausgewiesen werden: 7 Prozent für den Printtitel, 19 Prozent für das digitale Angebot. Das Finanzministerium beruft sich bei seiner Entscheidung auf die geltende Rechtslage unter EU-Recht.