19. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Aktionstag im Buchhandel vor Ort: Buchhandel statt Freihandel

Bekenntnis zum stationären Buchhandel

Zum Tag der kulturellen Vielfalt am 21. Mai setzt der stationäre Buchhandel ein Zeichen. Mit einer Plakatkampagne im Laden und einer Unterschriftenkampagne im Netz fordert die Buchbranche, dass die Buchpreisbindung in dem Vertragswerk des Transatlantischen Handels- und Investitionsschutzabkommens TTIP explizit ausgenommen wird. Das Abkommen wird als Gefahr für den stationären Buchhandel gewertet, weil es die Buchpreisbindung aufs Spiel setzt. 2000 Freunde des stationären Buchhandels haben sich bis heute (15. Mai 2015) bereits auf der Aktionsseite www.buchhandel-statt-freihandel.de solidarisiert, die meisten davon haben auch ein persönlichen Grund dafür angegeben.

„Die US-Digitalwirtschaft will einen Preiskampf gegen den stationären Handel. Sie will Preise und Konditionen selbst bestimmen und ihre monopolartige Marktmacht festigen. Das ruiniert in ganz Europa den filigranen Buchhandel vor Ort und damit die kulturelle Qualität und Vielfalt“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Feste Ladenpreise tragen zum Erhalt einer intakten Buchhandelslandschaft bei und zu einem hochwertigen Buchangebot. Das kommt vor allem den Lesern zu Gute. Deshalb darf die Buchpreisbindung in den TTIP-Verhandlungen nicht zum Bauernopfer werden.“ Zwar werde inzwischen von vielen Seiten beteuert, die Buchpreisbindung werde keinesfalls angetastet, konkrete Belege oder Garantien für eine tatsächliche Entwarnung gibt es jedoch nicht. Immer noch sei es nicht möglich zweifelsfrei festzustellen, ob und in welchem Zusammenhang dieser Punkt bei den Verhandlungen diskutiert wird.

www.buchhandel-statt-freihandel.de