22. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Bibliothekartag in Nürnberg beendet

Mehr als 3.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verabschieden sich aus Nürnberg vom 104. Deutschen Bibliothekartag. Bibliothekare und Experten der Informationsbranche haben sich in intensiven Workshops und Fachdiskussionen über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen in der Bibliothekswelt ausgetauscht.

„Bibliotheken erleben im gegenwärtigen digitalen Wandel einen ungebrochenen Zulauf. Sie werden als Arbeits- und Kommunikationsort immer wichtiger und sind damit viel mehr als bloße Ausleihstationen – das hat der diesjährige Bibliothekartag in Nürnberg gezeigt,“ machte Dr. Klaus-Rainer Brintzinger, Vorsitzender des Verbands Deutscher Bibliothekare (VDB) zum Abschluss der Fachtagung deutlich. Der enorme Zulauf lässt sich sehr eindrucksvoll belegen: Die Deutsche Bibliotheksstatistik verzeichnet pro Jahr rund 220 Millionen Bibliotheksbesuche. Dagegen betragen die Zuschauerzahlen aller drei Fußball-Bundesligen zusammen gerademal 21 Millionen, also nicht einmal ein Zehntel davon. Um dem Run auf Bibliotheken gerecht zu werden, müssen Bibliotheken adäquate Öffnungszeiten anbieten. Tom Becker, Bundesvorstandsmitglied im Berufsverband Information Bibliothek (BIB), betont diesbezüglich: „Bibliotheken müssen als Kultur- und Bildungseinrichtung sonntags geöffnet werden können. Die dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen brauchen hier aber adäquate Rahmenbedingungen bzgl. Entlohnung und Freizeitausgleich“.

Mit einer Podiumsdiskussion zur Sonntagsöffnung von Bibliotheken und der offiziellen Abschlussveranstaltung endet heute der 104. Deutsche Bibliothekartag. In den vergangenen vier Tagen war Nürnberg das Zentrum der europäischen Bibliothekswelt. Annähernd 400 Vorträge, Workshops und Diskussionen gaben Einblick in die Arbeitswelt der Bibliothekarinnen und Bibliothekare, von denen über 400 aus 30 verschiedenen Ländern zu Gast in Nürnberg waren. In der eigenen Firmenausstellung zeigten über 150  Unternehmen aus 11 Ländern innovative Produkte und Dienstleistungen aus der Informationsbranche.

Der 105. Deutsche Bibliothekartag wird vom 14. – 17. März 2016 in Leipzig zu Gast sein.