8. August 2022
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Österreich droht kulturelle Verarmung – Börsenverein kritisiert Urheberrechtsnovelle

Mit Verwunderung hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf Vorschläge für eine Novellierung des nationalen Urheberrechts reagiert, die in dieser Woche von der Österreichischen Bundesregierung vorgelegt worden sind. „Die historische Bedeutung Österreichs liegt bis heute in seinem Status als überragende Kulturnation, Heimat weltberühmter Urheber und eines florierenden Bildungs- und Bibliothekswesens“, sagt der Vorsitzende des Urheber- und Verlagsrechtsausschusses des Börsenvereins, der Göttinger Wissenschaftsverleger Jürgen Hogrefe. „Es ist deshalb nicht zu verstehen, warum die Österreichische Bundesregierung Urheber entrechten und Verlagen ihre Existenzgrundlage entziehen will. Im globalen Wettbewerb der Informationsgesellschaften werden Länder ohne starkes Urheberrecht und ein funktionierendes privates Verlagswesen kaum erfolgreich sein können.“ 

Der Gesetzentwurf der Österreichischen Bundesregierung sieht eine Vielzahl neuer Urheberrechtsschranken vor, bei denen ein angemessener Ausgleich mit den berechtigten Interessen von Urhebern und Verlagen unterbleibt und die Vorgaben einschlägiger europäischer Urheberrechtsrichtlinien unterlaufen werden. So sollen die österreichischen Bibliotheken ihre Nutzer künftig wie ein Verleger umfassend mit allen denkbaren Publikationen versorgen können, ohne sich zugleich an den Kosten für die Erstellung dieser Veröffentlichungen angemessen beteiligen zu müssen. Ähnlich gravierende Einschnitte sind bei Intranet-Nutzungen urheberrechtlich geschützter Werke in Bildungseinrichtungen sowie ungenehmigten Zweitveröffentlichungen von Zeitschriftenartikeln im Internet vorgesehen.