2. Juli 2022
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Börsenverein: Keine Entwarnung bei TTIP

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels teilt den Optimismus von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel nicht, dass das Freihandelsabkommen die Buchpreisbindung nicht gefährde. „Dieses Thema ist noch lange nicht vom Tisch. Wir dürfen uns durch verschwommene Äußerungen von politischer Seite nicht irritieren lassen“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. „Die eigentliche Gefahr liegt darin, dass die Preisbindung von den USA als expliziter Verhandlungsgegenstand in die Verhandlungen eingebracht wird.“ Es sei lediglich unwahrscheinlich, dass Unternehmen auf Basis des Abkommens versuchten, gegen die Preisbindung zu klagen, weil diese ihrer Meinung nach einen Eingriff in den freien Wettbewerb darstellt. Da die Preisbindung im deutschen Markt für alle Marktteilnehmer gelte, wäre das keine Benachteiligung ausländischer Unternehmen. 

„Die weltgrößten US-amerikanischen Internetkonzerne haben jedoch ein erhebliches Interesse am Fall der Preisbindung, weil sie nur so auch über den Preiswettbewerb ihrem Anspruch nachkommen können, Monopolist auf dem Buchmarkt zu werden. Deshalb ist es auch nicht naiv davon auszugehen, dass dieses Thema von US-amerikanischer Seite aktiv in die Verhandlungen eingebracht wird“, so Skipis.  „Ich erinnere nur an die Äußerungen von Präsident Barack Obama vom Februar, dass die Amerikaner das Internet erschaffen haben, und jetzt Länder wie Deutschland manchmal ,Straßensperren‘ errichten wollten, damit US-Unternehmen hierzulande nicht effektiv arbeiten könnten. Wenn sich also schon der amerikanische Präsident für diese Unternehmen in dieser Weise einsetzt, ist es eher wahrscheinlich, dass wir mit diesem Thema noch konfrontiert werden. Wir wollen deshalb eine belastbare Aussage der EU-Kommission, dass dieses Thema nicht diskutiert wird, selbst wenn der amerikanische Präsident es am Verhandlungstisch ansprechen lassen sollte. Nur dann können wir Entwarnung geben.“