29. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Springer Nature baut mit der Übernahme des Traditionsverlages J.B. Metzler
sein geisteswissenschaftliches Portfolio aus

Springer Nature und die Holtzbrinck Publishing Group haben vereinbart, dass der Stuttgarter Verlag J.B. Metzler ab sofort unter dem Dach von Springer Nature weitergeführt wird. Holtzbrinck hält 53 Prozent der Anteile von Springer Nature. Die Entscheidung zu der Akquisition erfolgte im Anschluss an die Fusion von Teilen von Macmillan Science and Education und der Verlagsgruppe Springer Science+Business Media zu der neuen Verlagsgruppe Springer Nature. J.B. Metzler war bislang ein Teil der der Publikumsverlage der Holtzbrinck Publishing Group. Der Standort des Verlags bleibt in Stuttgart, ebenso bleibt die Verlagsmarke J. B. Metzler erhalten.

J.B. Metzler, einer der ältesten und traditionsreichsten Verlage im deutschsprachigen Raum, wurde 1682 gegründet. Einem breiten Publikum ist er unter anderem durch Kindlers Literatur Lexikon und die Enzyklopädie zur Antike „Der Neue Pauly“ bekannt, aber auch Autoren wie Friedrich Schiller oder Gotthold Ephraim Lessing wurden hier verlegt. Im Laufe seiner 333-jährigen Geschichte hat sich der Verlag zu einem der wichtigsten geisteswissenschaftlichen Fachverlage mit angesehenen Nachschlagewerken, Handbüchern und Lehrbüchern entwickelt.

Springer Nature hat neben seinem Schwerpunkt in den Naturwissenschaften, Technik und Medizin ein internationales geisteswissenschaftliches Programm mit  Imprints wie Palgrave Macmillan sowie Springer. Mit dem bekannten Namen J.B. Metzler erhält dieser Programmbereich nochmals  eine starke Aufwertung.

Niels Peter Thomas, Executive Vice President German Language Science Publishing bei Springer Nature, freut sich über die hinzukommenden verlegerischen Gestaltungsmöglichkeiten: „Der Name J.B. Metzler steht für Qualität und Nachhaltigkeit, beides passt hervorragend zu Springer Nature und unserem Verständnis Lehr- und Fachbüchern zu verlegen. Die inhaltliche Ausrichtung Metzlers komplettiert zudem unser Programmportfolio in den Geisteswissenschaften. Unsere Erfahrung mit dem parallelen Verlegen von gedruckten und elektronischen Büchern wird dem Traditionshaus zusätzliche Impulse geben können – trotzdem werden wir sicherstellen, dass die Identität und der Charakter der Metzler-Bücher nicht verloren gehen.“

Auch im Hause Holtzbrinck wird der Wechsel sehr positiv gesehen. Christian Döttinger, COO Deutsche Buchverlage: „J.B. Metzler ist und bleibt ein Aushängeschild der Holtzbrinck Publishing Group. Wir freuen uns, mit dieser neuen Konstellation eine gute Lösung gefunden zu haben, die einerseits den kleinen, aber feinen Wissenschaftsverlag von der Erfahrung des Marktführers in Deutschland profitieren lässt, aber andererseits den Verbleib in unserer Verlagsgruppe sicherstellt.“