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Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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17. Juni 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

ZB MED verpflichtet sich, Forschungsergebnisse Open Access zu publizieren

Informationszentrum veröffentlicht Open-Access-Policy

ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften bekennt sich bereits seit Unterzeichnung der Berliner Erklärung im Jahr 2003 zu Open Access, also dem freien Zugang zu Forschungsergebnissen. Jetzt hat das Informationszentrum eine Open-Access-Policy herausgegeben. Darin ist festgeschrieben, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ZB MED ihre Forschungsergebnisse frei im Netz veröffentlichen.    

„Mit der Open-Access-Policy zeigen wir, dass wir mit unserem Publikationsportal PUBLISSO nicht nur die Infrastruktur für Open-Access-Veröffentlichungen bereitstellen, sondern auch selbst nach den Prinzipien des Open Access handeln“, sagt Ulrich Korwitz, Direktor von ZB MED zur neuen Policy.

ZB MED befindet sich zurzeit in einem Transformationsprozess und entwickelt sich von einer Spezialbibliothek zu einem Informationszentrum, in dem angewandte Forschung betrieben wird. „Da wir in Zukunft mehr selbst forschen und somit auch mehr veröffentlichen werden, ist es für uns wichtig, jetzt die Richtlinien für die Publikation von Forschungsergebnissen festzuschreiben“, so Korwitz.

ZB MED folgt mit diesem Schritt der „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ und der „Leitlinie zu Open Access der Leibniz-Gemeinschaft“ Von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwartet ZB MED daher, wenn möglich unmittelbar frei im Internet zu veröffentlichen oder aber mit Verlagen zumindest eine nachträgliche Zugänglichmachung über Repositorien auszuhandeln. Darüber hinaus unterstützt ZB MED nachhaltig auch die Veröffentlichung von Forschungsdaten. In der Open-Access-Policy wird dies nun explizit festgeschrieben.

ZB MED setzt sich seit mehr als zehn Jahren für Open Access ein. Mit German Medical Science hat das Informationszentrum bereits 2003 ein eigenes Open-Access-Portal aufgebaut. Seit 2015 bietet es mit PUBLISSO umfangreiche Publikationsmöglichkeiten für alle Bereiche der Lebenswissenschaften an. 

Open-Access-Policy: http://ow.ly/YN25f
www.zbmed.de