14. Juni 2024
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Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 3/2024 (Mai-Juni 2024) lesen Sie u.a.:

  • KI verursacht immer mehr Besorgnis bei Kreativen, Arbeit­nehmern – und Hochschulen
  • Audio-Nutzung in Deutschland: Weniger Radio, mehr Podcasts, mehr Streaming – Bibliotheken noch zurückhaltend
  • Neue wissenschaftliche Zeitschriften: Ein internationaler Überblick
  • Künstliche Intelligenz: Wie sie die Arbeits­märkte revolutioniert und wer davon profitiert
  • Übersicht der europäischen institutionellen Verlagslandschaft: Einblicke aus der DIAMAS-Umfrage
  • Google Scholar unter der Lupe: Eine Analyse der Anfälligkeit für Manipulationen
  • Welche Vorteile haben digitale Ausstellungen von wissenschaftlichen Bibliotheken?
  • Generation Z entdeckt die Liebe zum physischen Buch: Lesen ist sexy
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Bibliotheken fordern Einbindung in digitale Strategien von Bund und Ländern

Deutscher Bibliotheksverband veröffentlicht „Bericht zur Lage der Bibliotheken 2016/17“

Anlässlich der Veröffentlichung  des aktuellen „Berichts zur Lage der Bibliotheken“ fordert der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv), dass Bibliotheken integraler Bestandteil der digitalen Strategien des Bundes und der Länder sein müssen.

„Bibliotheken leisten schon heute einen großen Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Rahmenbedingungen des digitalen Wandels zu gestalten und die gesellschaftliche Teilhabe in der digitalen Welt zu stärken“, so Bundesverbandsvorsitzende Barbara Lison.  „Sie sind offene und für die gesamte Bevölkerung frei zugängliche Orte der Bildung und Kultur, gerade auch im digitalen Zeitalter“ so Lison weiter. „Daher müssen sie, um auch in Zukunft ihren Beitrag leisten zu können, stärker in die digitalen bildungs- und kulturpolitischen Konzeptionen des Bundes und der Länder integriert werden.“

Die Zahlen des Berichts zur Lage der Bibliotheken belegen, dass Bibliotheken immer wichtiger werden: mit jährlich über 218 Millionen Besuchen und knapp 200.000 Arbeitsplätzen für Bibliothekskunden werden Bibliotheken als Kultur- und Bildungsorte immer stärker anerkannt.

Allerdings hat die diesjährige Finanzumfrage des Deutschen Bibliotheksverbands unter rund 1.350 Öffentlichen Bibliotheken ergeben, dass in vielen Bibliotheken aufgrund fehlender Mittel grundlegende Dienstleistungen und Angebote nur eingeschränkt erbracht werden können.

Seit 2010 veröffentlicht der Deutsche Bibliotheksverband den Bericht zur Lage der Bibliotheken jährlich, um Entscheidungsträger über die Leistungen und die Arbeitsbedingungen der Bibliotheken zu informieren und bibliothekspolitische Forderungen zu formulieren. Zentrales Anliegen des Verbandes ist es, allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu bestmöglichen Bibliotheksangeboten zu verschaffen. Dies kann nur gelingen, wenn der rechtliche und finanzielle Rahmen für die Arbeit von Bibliotheken gesichert und optimiert wird.

Zum Bericht 2016/17: http://www.bibliotheksverband.de/dbv/themen/bericht-zur-lage-der-bibliotheken.html