6. Juli 2022
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Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Frankfurter Buchmesse und Weltverband der Bibliotheken (IFLA) kooperieren

Bibliothekare im Fokus – gemeinsame Veranstaltungen geplant

© Frankfurter Buchmesse
Die Frankfurter Buchmesse und der Internationale Verband der bibliothekarischen Vereine und Institutionen ("International Federation of Library Associations and Institutions", IFLA) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der die Zusammenarbeit intensiviert werden soll. Im Bild: Die IFLA-Präsdentin Prof. Dr. Claudia Lux mit dem Direktor der Frankfurter Buchmesse, Juergen Boos.

Berlin, Frankfurt, Den Haag - Die Frankfurter Buchmesse und der Internationale Verband der bibliothekarischen Vereine und Institutionen (“International Federation of Library Associations and Institutions”, IFLA) haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, nach der die Zusammenarbeit intensiviert werden soll. „Mit der IFLA haben wir einen wichtigen Partner gewonnen, der gewährleistet, dass wir uns auf die Bedürfnisse von Bibliothekaren und Informationsdienstleistern aus aller Welt noch besser einstellen können. Diese Verbindung ist für die Frankfurter Buchmesse zukunftsweisend“, sagte Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse. Die IFLA-Präsdentin Prof. Dr. Claudia Lux fügte hinzu: “Neben dem jährlichen Kongress der IFLA ist die Frankfurter Buchmesse der bedeutendste Treffpunkt für Bibliothekare.” Bei der Vertragsunterzeichnung tauschten Juergen Boos und Claudia Lux spontan ihre Lieblingsbücher aus, um die zukünftige Zusammenarbeit symbolisch zu besiegeln. Die IFLA-Präsidentin übergab passend zum Ehrengast China „Der Kaiser von China“ von Tilman Rammstedt, Juergen Boos hatte F. Scott Fitzgeralds „Zärtlich ist die Nacht“ als Einstandsgeschenk dabei.  

Der jährliche Weltkongress Bibliothek und Information der IFLA im August und die Frankfurter Buchmesse im Oktober sind bedeutende Geschäftsplattformen für Bibliothekare und die Verlagsbranche. Um den Austausch zwischen diesen beiden Welten voranzutreiben, haben die Frankfurter Buchmesse und die IFLA vereinbart, ihr jeweiliges Fachwissen zu bündeln. Bibliothekare stellen einen großen Anteil der mehr als 180.000 Fachbesucher der Frankfurter Buchmesse und gelten für die über 7.300 Aussteller als begehrte Geschäftspartner. Laut einer Telefonumfrage, die im Anschluss an die Frankfurter Buchmesse 2008 durchgeführt wurde, stehen Themen wie Copyright, Rechtsberatung, Digitalisierung und Langzeitarchivierung im Vordergrund. Im Fokus des Interesses der Aussteller stehen öffentliche Bibliotheken sowie Bibliotheken für Literatur zu Pädagogik, zum internationalen Dialog und zur Gesellschaft.  

IFLA und Frankfurter Buchmesse planen ab sofort einen verstärkten Austausch von Informationen, aber auch eine gegenseitige Bewerbung sowie gemeinsame Veranstaltungen. Zum Auftakt ist eine gemeinsame Veranstaltung auf dem IFLA-Kongress in Mailand geplant ("Libraries create futures: Building on cultural heritage", 23. – 27. August). Zu dem Programm mit Fachveranstaltungen rund um die Themen Informationsgesellschaft, Archivierung und Digitalisierung werden rund 3.000 Bibliothekare erwartet. Nächste große Station wird ein geplanter Kongress am Vorabend der Frankfurter Buchmesse zum Thema Lesekultur im Zeitalter der Digitalisierung. Partner sind die World Intellectual Property Organization (WIPO), die International Federation of Reproduction Rights Organisations (IFRRO), die International Publishers Association (IPA) sowie der European Writers’ Council (EWF). Offiziell angestoßen auf die neue Kooperation wird dann nochmals bei der Eröffnung des Internationalen Bibliotheks-Zentrums (ILC) einen Tag später, am 14. Oktober. Im ILC der Frankfurter Buchmesse treffen sich Agenten, Bibliothekare, Verleger und Informationsspezialisten – 2009 wird erstmals auch die IFLA dort ihren Platz haben.