27. Januar 2022
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In der Ausgabe 10/2021-1/2022 (Dez. 2021-Jan./Feb. 2022) lesen Sie u.a.:

  • Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Auskunfts­dienste von Wissen­schaftlichen Bibliotheken
  • Fragwürdiger Einsatz von Tracking-Methoden in der Wissenschaftskommunikation
  • Ursachenforschung zu Stress in Wissenschaftlichen Bibliotheken
  • OER als Chance für Wissenschaftliche Bibliotheken
  • Die Auswirkungen von COVID-19 auf das wissenschaftliche Publikationswesen
  • Fehlende Anerkennung für offene Forschungsdaten
  • Trends für 2022
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Max-Herrmann Preis 2009 an Günter de Bruyn

In diesem Jahr erhält der Schriftsteller Günter de Bruyn die wichtigste Auszeichnung, die in Deutschland für Verdienste um das Bibliothekswesen vergeben wird. Seit dem Jahr 2000 verleihen die Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V. mindestens alle zwei Jahre den undotierten Max-Herrmann-Preis an eine Persönlichkeit, die sich in besonderer Weise um das Bibliothekswesen und die Staatsbibliothek zu Berlin verdient gemacht hat. Zu den von einer Jury ausgewählten Preisträgern gehörten bislang neben anderen die Historikerin und Gründerin der Mendelssohn-Gesellschaft, Cécilie Lowenthal-Hensel, der langjährige Direktor der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel und Retter der Franckeschen Stiftungen in Halle (Saale), Paul Raabe, sowie zuletzt die frühere Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, Karin von Welck.

Mit Günter de Bruyn erhält erstmals einer der großen Schriftsteller unseres Landes diesen Preis. Er wurde 1926 in Berlin geboren und hat, abgesehen von den Kriegsjahren, ausschließlich in Berlin und Brandenburg gelebt und gearbeitet, geschrieben und gelesen. Zunächst war er als Lehrer und Bibliothekar in Berlin (Ost) tätig, bevor er sich 1961 entschloss, freier Autor zu sein. In seinen zahlreichen literarischen und essayistischen Werken – vielfach preisgekrönt – hat er sich immer wieder Berlin und seinem märkischen Umland gewidmet. Die Berliner Staatsbibliothek hat er stets als großartige wissenschaftliche Quelle zu nutzen verstanden. Seine nachdrückliche Verbundenheit mit dieser Institution bekundete er im Jahr 1997 als Gründungsmitglied des Vereins Freunde der Staatsbibliothek zu Berlin e.V.

Der Preis ist nach dem bedeutenden Literaturwissenschaftler Max Hermann benannt, der 1923 an der Humboldt-Universität zu Berlin das weltweit erste Theaterwissenschaftliche Institut gründete. Bereits 1933 wurde der brillante Forscher zwangsemeritiert. In der Staatsbibliothek durfte er keine Bücher mehr ausleihen, durfte diese lediglich – über siebzigjährig – am Stehpult einsehen. Im Jahr 1942 wurde er im KZ Theresienstadt ermordet. Im Gedenken an Max Herrmann wird der Preis in der Regel am 10. Mai vergeben, jenem Tag, an dem im Jahr 1933 in unmittelbarer Nähe der Staatsbibliothek öffentlich Bücher verbrannt wurden.

Verleihung des Max-Herrmann-Preises 2009 an Günter de Bruyn

Samstag, 9. Mai 2009; 18 Uhr
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Otto-Braun-Saal; Potsdamer Straße 33, 10785 Berlin