3. Juli 2022
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
L
ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Zwei Übersetzer für geisteswissenschaftliche Texte
mit GINT-Übersetzerpreis ausgezeichnet

Die Sieger des dritten Geisteswissenschaften International Nonfiction Translation Prize (GINT) stehen fest. Aus mehr als 70 Einsendungen wählte die Jury zwei Preisträger:

Brían Hanrahan (1.500 US-Dollar) und
Alan Robinson (1.500 US-Dollar)

Alle zwei Jahre vergeben der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Frankfurt Book Fair New York den GINT-Übersetzerpreis. In diesem Jahr übersetzten die Gewinner einen Auszug aus Gerhard Sälters Phantome des Kalten Krieges, das sich mit der Entstehung des Bundesnachrichtendienstes und dessen anfängliche Verbindung zu ehemaligen Mitgliedern des NS-Regimes befasst. Die Übersetzungsförderung Geisteswissenschaften International stellt Fördermittel zur Übersetzung des Werks ins Englische zur Verfügung.

Die Jury über die Preisträger:

"Beide Übersetzer haben Texte geschaffen, die Lesern einen faszinierenden Einblick in die Entstehung des Bundesnachrichtendiensts und die Rolle Reinhard Gehlens als eine Schlüsselfigur geben. Hanrahan und Robin beweisen mit ihrer präzisen Wortwahl gründliche Recherchearbeit sowie Geschick im Umgang mit wissenschaftlichen Vokabular und wissenschaftlichen Standards. Ihre Übersetzungen sind nicht nur leicht verständlich für englischsprachige Leser, sondern auch einladend und lehrreich gestaltet. Die beiden Übersetzungen stechen auf Grund Ihres konsistenten und eleganten Stils hervor."

Der international besetzten Jury gehören an: Shelley Frisch, Übersetzerin und Juryvorsitzende, Sarah Pybus, Übersetzerin und Gewinnerin des ersten GINT-Preises 2015, Paula Bradish vom Verlag Hamburger Edition und ebenfalls Übersetzerin ins Englische sowie Emma Rault, die Gewinnerin des GINT-Preises 2017.

Durch den Preis soll die Aufmerksamkeit englischsprachiger Wissenschaftler und Verlage auf herausragende deutsche geisteswissenschaftliche Monografien gelenkt werden. Damit ergänzt  der Preis die erfolgreiche Arbeit der Übersetzungsförderung, die der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zusammen mit der Fritz Thyssen Stiftung, dem Auswärtigen Amt und der VG WORT seit 2008 mit dem Programm Geisteswissenschaften International verfolgt.

Für die aktuelle Ausschreibung der Übersetzungsförderung können noch bis 31. Januar 2019 Anträge eingereicht werden.
Mehr unter: www.geisteswissenschaften-international.de