13. November 2019
  NEWS

IFLA-Medal für Barbara Schleihagen –
internationale Ehrung für Bundesgeschäftsführerin des dbv

© dbv e.V.
Barbara Schleihagen, Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Bibliotheksverbandes

Auf der Abschlussveranstaltung des diesjährigen Weltkongresses der International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) in Athen wird die Bundesgeschäftsführerin des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv) Barbara Schleihagen mit der IFLA-Medal ausgezeichnet. Barbara Schleihagen ist die vierte Person aus Deutschland, der diese Ehrung zuteil wird. Mit internationaler Unterstützung und mit der des IFLA-Nationalkomitees Deutschland, dem alle deutschen bibliothekarischen Fachverbände und überregionalen Einrichtungen angehören, wurde die Nominierung vom Dachverband Bibliothek Information Deutschland (BID) betrieben.

Seit 1997 engagiert sich Barbara Schleihagen beim internationalen Bibliotheksverband IFLA. Ihr Fokus galt stets der Lobbyarbeit für Bibliotheken sowie der Anerkennung von Bibliotheken für die gesellschaftliche Entwicklung und der weltweiten Aufgabe der Bibliotheksverbände zur Stärkung der Bibliotheken. Von 1996 bis 2000 war sie Direktorin des Europäischen Bibliotheksverbandes European Bureau of Library, Information and Documentation Associations (EBLIDA). Für die Amtszeiten 2007 bis 2011 wurde sie in den IFLA-Vorstand gewählt. Von 2011 bis 2017 war sie Mitglied in der Sektion ‘Management of Library Associations’, darunter auch in der Position der Vorsitzenden. In den strategischen Entwicklungsvorgängen des internationalen Verbandes war Barbara Schleihagen ebenso involviert. Im Jahr 2003 richtete sie als IFLA-Generalsekretärin den 69. IFLA-Weltkongress in Berlin aus.

Dr. Sabine Homilius, Präsidentin von BID, gratuliert: “Barbara Schleihagen hat als Vertreterin aus der deutschen Bibliotheksszene durch ihr erfolgreiches internationales Engagement auch zu dem positiven Ruf der Bibliothekslandschaft in Deutschland massiv beigetragen. Wir danken ihr dafür und gratulieren herzlich zu dieser verdienten wichtigen Anerkennung ihrer Arbeit.“

 



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