INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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21. Januar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

  • Soziale Medien und Aufmerksamkeits­entwicklung bei Kindern: Neue Lang­zeitdaten zur ADHS-Risikodiskussion
  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
  • Wie inklusiv Sammlungen in Bibliotheken und Archiven wirklich sind
  • Synergien von KI-Chat und Suche:
    Wie unterschiedliche Altersgruppen
    Information Retrieval neu gestalten
  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
    Ein neues Zugangsmodell für Institutionen
  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
  • Buchclubs als unterschätzte Brücke zwischen Campusleben und Bibliothek: Neue Impulse aus US-Hochschulbibliotheken
  • AI Librarian in Japan
  • Altersgrenzen für soziale Medien:
    Europas nächste Regulierungsdebatte
  • KI und Journalismus:
    Neue Machtverschiebungen
    im Markt für Nachrichteninhalte
  • Print ist tot, es lebe Print!
u.v.m.
  fachbuchjournal

Aktueller Bericht zur Lage der Bibliotheken 2019/2020 erschienen

Bibliotheken sind öffentliche Räume, die 2018 über 220 Mio. Mal besucht wurden. Sie sind Treffpunkt der Bürger*innen und weit mehr als nur Orte des Ausleihens von Büchern und E-Books. Zum Kernauftrag von Bibliotheken gehört es, mit der Bereitstellung von Informationen und professioneller Beratung zur Meinungs- und Informationsfreiheit beizutragen. Bibliotheken ermöglichen ihren Nutzer*innen, sich über Positionen und Gegenpositionen zu informieren und eigene Meinungen zu entwickeln. Dadurch tragen Bibliotheken zur politischen Willensbildung und zur gesellschaftlichen Teilhabe bei. Versuche, politischen Einfluss auf Bibliotheken zu nehmen, sind zunehmend zu beobachten. Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) fordert daher Träger von Bibliotheken und politisch Verantwortliche auf, den Auftrag der bibliothekarischen Arbeit nachhaltig zu fördern und zu unterstützen.

Einmal im Jahr veröffentlicht der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) den „Bericht zur Lage der Bibliotheken“. Darin legt er Zahlen und Fakten zur Entwicklungen und der Arbeit der Bibliotheken vor und formuliert bibliothekspolitische Forderungen.

In diesem Jahr legt der Bericht seinen Schwerpunkt auf den Ausbau der Netzinfrastruktur vor allem in ländlichen Gebieten, die verstärkte Finanzierung der Fort- und Weiterbildung von Bibliothekar*innen sowie auf die Ausweitung der Bibliothekstantieme auf E-Books. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Umsetzung der europäischen Richtlinie für Urheberrecht, die Entfristung der sogenannten Schrankenregelung im Urheberwissensgesellschaftsgesetz und in der weiteren Umsetzung von Open Access. Das Projekt DEAL zur bundesweiten Lizenzierung von Zeitschriften-Angeboten großer Wissenschaftsverlage konnte 2019 beispielsweise mit dem Wiley-Vertrag einen wichtigen Beitrag zur Open-Access-Transformation leisten.

Dazu Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes: „Bibliotheken stehen für das im Grundgesetz verankerte Recht auf Informationsfreiheit ein und tragen zur politischen Willensbildung und zur gesellschaftlichen Teilhabe bei. In Zeiten von Falschinformationen und Populismus sind Bibliotheken als Orte freier Information und freier Meinungsäußerung wichtiger denn je. Mit Sorge sehen wir, dass immer häufiger versucht wird, politischen Einfluss auf Bibliotheken zu nehmen. Um diesen Entwicklungen spürbar entgegenzuwirken, tun wir gut daran, unsere Bibliotheken in ihrer Arbeit zu stärken.“

„Bericht zur Lage der Bibliotheken 2019/2020“ als pdf-Download