6. Juli 2022
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Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

„Die ‚kulturelle Dienstleistung Bibliothek’ darf nicht in den Haushaltlöchern verschwinden.“

Monika Ziller, Direktorin der Stadtbibliothek Heilbronn, neue dbv-Vorsitzende

(v.l.n.r.) Jürgen Schlegel, dbv-Vizepräsident, Generalsekretär GWK; Gudrun Heute-Bluhm, dbv-Präsidentin, Oberbürgermeisterin Stadt Lörrach, Barbara Schleihagen, dbv-Geschäftsführerin; Ralph Deifel, neues dbv-Vorstandsmitglied 2010-2013, Bayerische Staatsbibliothek / Landesfachstelle, Außenstelle Würzburg; Dr. Frank Simon-Ritz, neues dbv-Vorstandsmitglied 2010-2013, Direktor Universitätsbibliothek Bauhaus-Universität Weimar; Dr. Jan-Pieter Barbian, neues dbv-Vorstandsmitglied 2010-2013, Direktor Stadtbibliothek Duisburg; Monika Ziller ehemaliges dbv-Vorstandsmitglied und wiedergewählt als neue dbv-Vorstandsvorsitzende 2010-2013, Direktorin Stadtbibliothek Heilbronn; Dr. Jürgen Heeg , ehemaliges und wiedergewähltes dbv-Vorstandsmitglied 2010-2013, stellvertr. Direktor Universitätsbibliothek Magdeburg; Barbara Lison, neues dbv-Vorstandsmitglied 2010-2013, Direktorin Stadtbibliothek Bremen; Dr. Karl Südekum, ehemaliges und wiedergewähltes dbv-Vorstandsmitglied 2010-2013, Direktor Universitätsbibliothek Würzburg; Prof. Dr. Gabriele Beger, ehemalige dbv-Vorstandsvorsitzende 2007-2010, Direktorin Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Fotograph: Uwe Frauendorf,

Auf der dbv-Mitgliederversammlung am 17. März 2010 in Leipzig wurde die Wahl von Monika Ziller, Direktorin der Stadtbibliothek Heilbronn, als neue Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes bekannt gegeben. Der neue dbv-Vorstand für die dreijährige Amtszeit 2010 - 2013 war mit einer hohen Wahlbeteiligung durch Briefwahl gewählt worden. Am 17. April 2010 nimmt der neue Vorstand seine verantwortungsvolle Tätigkeit für das deutsche Bibliothekswesen auf.

In den Vorstand gewählt wurden:
Vorsitzende: Monika Ziller
Direktorin der Stadtbibliothek Heibronn
Vorstandsmitglieder:
Dr. Jan-Pieter Barbian
Direktor der Stadtbibliothek Duisburg
Ralph Deifel
Bayerische Staatsbibliothek, Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen,
Außenstelle Würzburg
Dr. Jürgen Heeg
Stellvertr. Direktor Universitätsbibliothek Magdeburg
Barbara Lison
Direktorin der Stadtbibliothek Bremen
Dr. Frank Simon-Ritz
Direktor der Bauhaus-Universitätsbibliothek Weimar
Dr. Karl Südekum
Direktor der Universitätsbibliothek Würzburg

Frau Ziller sagte nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir mit dieser Wahl entgegen gebracht wird. Wir werden in den nächsten Jahre unsere Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit für die Bibliotheken erheblich verstärken, damit die "kulturelle Dienstleistung Bibliothek" nicht in den Riesenlöchern der öffentlichen Haushalte der nächsten Jahre verschwindet. Unsere Gesellschaft braucht eine stärkere politische Sicht auf Bibliotheken. Sie sind wichtige öffentliche, kommerzfreie Orte, die den Bürgern Zugang zu Information, Bildung, Literatur und Kultur bieten. Der hohen Wertschätzung unserer Einrichtungen durch die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes stehen unzureichende finanzielle Ausstattung, mangelnde gesetzliche Verankerung und fehlende verbindliche Standards gegenüber. Und nicht zuletzt: Unser kulturelles Schrifterbe digital, grenzenlos, ohne Zensur und Kommerz zugänglich zu machen, ist ein faszinierendes Projekt. Hier müssen noch wesentlich mehr Mittel bereit gestellt und zielgerichtet eingesetzt werden“.