24. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Der „ganze Nietzsche“ online: Im Oktober startet De Gruyter die Nietzsche Online Datenbank

Auf Nietzsche Online werden neben den zu Weltruhm gelangten Editionen der Werke (KGW) und Briefe (KGB) Friedrich Nietzsches von G. Colli und M. Montinari sämtliche Publikationen, die bei De Gruyter zu Werk und Rezeption des Philosophen erschienen sind, zusammen angeboten. Damit steht den Nutzern erstmalig eine umfassende Datenbasis zu einem der wichtigsten Philosophen zur Verfügung: Neben etwa 70 Bänden Edition handelt es sich um mehr als 80 Monographien und Referenzwerke wie das Nietzsche-Wörterbuch sowie alle 38 Jahrgänge der Nietzsche-Studien - insgesamt über 100.000 Buchseiten.

Die Forschungsplattform ist aber wesentlich mehr als die Summe seiner Print-Inhalte. „Nietzsche Online bietet gegenüber den Print-Ausgaben den entscheidenden Vorteil, dass Textpassagen und Aphorismen Nietzsches leicht und schnell gefunden werden können und per Mausklick die Sekundärliteratur dazu aufgerufen werden kann“, sagt Dr. Gertrud Grünkorn, Editorial Director Humanities bei De Gruyter. Neben den Verlinkungen von Belegen und Sekundärliteratur sind weitere Features geplant, die Nietzsche-Online Standards für kommende wissenschaftliche Internet-Editionen setzen lässt. Korrekturen und Varianten werden in die Nietzsche-Texte eingearbeitet. Die Kommentare und Anmerkungen stehen zusammen mit den Originaltexten auf einer Bildschirmseite. Die Artikel des Nietzsche-Wörterbuchs werden online zuerst veröffentlicht; auch sind sie dort ausführlicher ausgeführt als in den Printausgaben. Über Navigationsseiten können Forscher und Studierende zielgerichtet Stellen zu bestimmten Themen und Stichworten aufrufen.

Bei Nietzsche Online handelt es sich darüber hinaus um eine „lebende Datenbank“: Laufend kommen neue Inhalte hinzu, so dass auf dieser immer die aktuellste Literatur und der neueste Forschungsstand abgebildet ist.

Eine Redaktion trägt zur Qualitätssicherung und zur Weiterentwicklung der Plattform bei. „Qualitätssicherung, Weiterentwicklung der Inhalte und der Funktionen ist gerade bei Nietzsche besonders wichtig, um angesichts der vielen freien Seiten zu dem Philosophen eine wissenschaftlich verbindliche Plattform zur Verfügung zu stellen“, betont Gertrud Grünkorn den Anspruch an die Datenbank. Und Dr. Sven Fund, CEO bei De Gruyter, freut sich: „Mit Nietzsche Online erweist sich der Verlag einmal mehr als innovativer Partner der Geisteswissenschaften“.

Nietzsche Online wird von namhaften Nietzsche-Forschern als zukünftige Quelle ihrer wissenschaftlichen Arbeit lebhaft begrüßt. Prof. Dr. Werner Stegmaier, Professor für Philosophie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: „Diese Datenbank wird uns viele Umwege und Umständlichkeiten ersparen und über die rasche Erschließung komplexer Textbestände auch neue Forschungsfelder erschließen lassen.“

http://www.degruyter.com/