29. Juni 2022
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 4/2022 (Juni/Juli 2022) lesen Sie u.a.:

  • Dort suchen, wo man am meisten findet oder: Die Wahl der richtigen Datenbank
  • Der Einfluss von Corona auf die Online-Tätigkeiten von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren
  • Information ist nicht gleich Information
  • Die globale Forschungslandschaft im Wandel
  • Trends im Hochschulwesen:
    10 Jahre Hochschul-Bildungs-Report
  • Meta-Studie bestätigt zahlreiche Vorteile von Open Access
  • Umfrage belegt weiterhin hohe Präferenz für das Printbuch
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 3 / 2022

GESCHICHTE

  • Wer waren die Nationalsozialisten?
  • Die Welt nach Pearl Harbor
  • Die Manila Galeone

IM FOKUS

  • Frauen im Kampf gegen Korruption und Krieg
  • Femizide – ein Problem der gesamten Gesellschaft

LANDESKUNDE | REISEN
Indien | Bangladesch | Südfrankreich

RECHT
Verbraucherrecht | Erbrecht | Betriebsratswahlen 2022

uvm

Forschungsprojekt zu Open Access

Während Open Access im STM-Bereich (Science, Technology, Medicine) bereits ein etabliertes Publikationsmodell ist, scheinen die Geistes- und Sozialwissenschaften tendenziell eine größere Zurückhaltung an den Tag zu legen. Aus diesem Grund wurde 2018 am Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) das Forschungsprojekt „Open Access in der Berufsbildungsforschung“ ins Leben gerufen. Das Projekt untersucht, welche technisch-strukturellen, politisch-normativen und wissenschaftssystem-immanenten Bedingungen die Akzeptanz, Verbreitung und Nutzung von Open Access beeinflussen.

In der ersten Projektphase wurden zunächst in vier strukturierten Gruppendiskussionen Autorinnen und Autoren der Berufsbildungsforschung zum Thema Open Access befragt. Die Ergebnisse der Gruppendiskussionen bildeten die Grundlage für die sich daran anschließende Onlinebefragung, die im Sommer 2020 an rund 5.000 Berufsbildungsforschende versandt wurde. Mit einer Rücklaufquote von rund 22 % bilden die Daten eine sehr gute Grundlage, um aussagekräftige Ergebnisse zum Publikationsverhalten und der Einstellung von Berufsbildungsforschenden gegenüber Open Access zu gewinnen.

Da es sich bei der Berufsbildungsforschung um keine eigenständige Disziplin handelt, sondern vielmehr um eine Verbindung unterschiedlicher Bezugswissenschaften, ist zu vermuten, dass die Ergebnisse des Forschungsprojekts auch auf andere Bereiche der Sozial- und Geisteswissenschaften, zumindest teilweise, übertragbar sind und somit auch in anderen Wissenschaftsbereiche zu einem Erkenntnisgewinn zu Open Access beitragen können.

Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts befindet sich momentan in der Vorbereitung und wird voraussichtlich Ende des Jahres erscheinen.
Projekthomepage: www.bibb.de/oabbf
Zwischenbericht: https://lit.bibb.de/vufind/Record/DS-185655