23. September 2021
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In der Ausgabe 6/2021 (September 2021) lesen Sie u.a.:

  • KI, Expertensysteme und Roboter für die Bibliothek
  • Aus Widersprüchen lernen, um das Konzept der Bibliothek als Ort umzusetzen
  • Virtuelle Lesesäle und Lehrräume
    als neue Zugangsmöglichkeiten
    zu analogen Sammlungen
  • Non-Fungible Tokens (NFTs) als neues Sammelgebiet für Bibliotheken?
  • Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten
  • Chancen und Vorteile durch Smart Cities
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Ausgabe 4 / 2021

IM FOKUS
RA Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin:
Wolfgang Kaleck und die konkrete Utopie der Menschenrechte

FOTOGRAFIE
Facettenreich!

IN MEMORIAM
Ré Soupault

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne, Galaxien ...

RECHT
Naturschutz- und Umweltrecht | Arbeitsrecht

uvm

Springer Nature mit neuer inklusiver Richtlinie
zur Namensänderung von Trans*-Autor*innen

Mit der Einführung einer neuen Richtlinie erhalten Autor*innen von Springer Nature die Möglichkeit, ihren Namen in bereits veröffentlichten Publikationen – der sogenannten Version of Record – sowie zugehörigen Metadaten rückwirkend anzupassen1. Dies gilt für alle Zeitschriften, Bücher und Konferenzberichte von Springer Nature.2

Bisher mussten Trans*-Autor*innen, die ihren Namen in bereits veröffentlichten Publikationen ändern wollten, einen oft langwierigen, öffentlichen Prozess durchlaufen, der zudem mit persönlichen und beruflichen Risiken verbunden war. Springer Nature stellt jetzt Services und Unterstützung bereit, um Namensänderungen stillschweigend und sicher vornehmen zu können. So möchte der Verlag konkrete Hindernisse für seine Autor*innen aus dem Weg räumen und dieser Art systemischer Herausforderungen in Wissenschaft und Forschung insgesamt entgegenwirken.

Dazu Ed Gerstner, Director Journals, Policy and Strategy:

„Als Verlag ist es für uns von größter Wichtigkeit, dass sich alle, mit denen wir in Wissenschaft und Forschung zusammenarbeiten, sicher und unterstützt fühlen und zwar nicht nur während sie bei uns veröffentlichen, sondern auch darüber hinaus. Deshalb wollen wir sicherstellen, dass sämtliche Artikel und alle Daten korrekt akkreditiert und anerkannt sind.

Wir übernehmen einen aktiven Part, um diese Herausforderung anzugehen und entsprechende Veränderungen umzusetzen, gleichwohl gibt es noch viel zu tun. Zusammen mit unseren Communities wollen wir Diversität, Chancengleichheit und Inklusion weiter fördern, unterstützen und leben – sowohl intern als auch durch unsere Veröffentlichungen und Initiativen.“

Eckelemente der neuen Richtlinie zur Namensänderung:

  • Umfassend: für alle relevanten Suchsysteme, Datensatzversionen und zugehörigen Metadaten
  • Stillschweigend: eine Namensanpassung kann je nach Wunsch markiert werden oder stillschweigend vonstattengehen
  • Inklusiv: Namensänderungen sind aus verschiedenen Gründen möglich ? hauptsächlich für Trans-Autor*innen gedacht, können auch andere, z.B. religiöse, Gründe möglich sein
  • Automatisiert: automatisierte Aktualisierung von Abstraktions- und Indexierungsseiten

Im Rahmen der neuen Richtlinie werden bei Bedarf außerdem biografische Informationen, wie Pronomen und Autorenfotos, korrigiert, um vorgenommene Änderungen widerzuspiegeln.

Springer Nature wird diese Richtlinie, die Teil des umfassenden Engagements des Verlags für Diversität, Chancengleichheit und Inklusion (Diversity, Equity and Inclusion, DE&I) ist, in allen seinen wissenschaftlichen Zeitschriften, Magazinen, Konferenzbänden und Büchern umsetzen.

 



1 Durch die inklusive Richtlinie sollen vor allem Trans*-Forscher*innen ihre Namensangabe ändern können. Namensänderungen von Autor*innen sollen aber auch aus weiteren, beispielsweise religiösen Gründen, unterstützt werden.
2 Die auf den Webseiten der Springer Nature Imprints veröffentlichten Richtlinien werden entsprechend aktualisiert.