25. Februar 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Die Auffindbarkeit in Bibliothekskatalogen im Fokus

Bibliotheken und Verbundzentralen dokumentieren ihre Anforderungen
an Verlagsmetadaten für E-Books

Die Arbeitsgruppe Kooperative Verbundanwendungen (AGKVA) hat eine neue, vollständig überarbeitete Version ihrer Anforderungen an Metadaten für E-Books und E-Book-Pakete unter https://www.agkva.org/888668211.html veröffentlicht. Aus dem ursprünglichen PDF-Dokument ist jetzt eine moderne Web-Dokumentation geworden, die einfach zu referenzieren ist und die zudem den Vorteil hat, dass sie sich leichter pflegen und aktuell halten lässt.

„MARC 21“ und „ONIX for Books“ als Lieferformate vorgesehen

Alle relevanten bibliographischen und sonstigen Metadatenelemente für E-Books werden in den Formaten MARC 21 und ONIX 3.0.X vorgestellt und beschrieben. Außerdem ist jedem Element beigegeben, ob es verbindlich oder lediglich fakultativ erwartet wird. Die Beschreibung der Elemente erfolgt in einer festen und übersichtlichen tabellarischen Struktur. Terminologisch orientiert sich das Papier an den in Buchhandel und Verlagswesen üblichen Begriffen und meidet die bibliothekarische Fachsprache, wo immer es möglich ist. Damit soll der Dialog zwischen Verlagen und Bibliotheken über die konkrete praktische Ausgestaltung von Datenlieferungen erleichtert werden. Eingeflossen in die Neubearbeitung sind die Erfahrungen, die die Verbundzentralen in den vergangenen Jahren als Dienstleister bei der Entgegennahme und Verarbeitung von E-Book-Metadaten gesammelt haben.

Verlage unterstützen Bibliotheken bei der Erschließung von E-Books

Es ist eine bereits seit vielen Jahren eingeführte Praxis: Wenn ein Verlag E-Book-Pakete schnürt und dafür Lizenzen an Bibliotheken verkauft, werden fast immer auch Metadaten zu den E-Books bereitgestellt und den Bibliotheken überlassen. Diese Daten werden in die Bibliothekskataloge eingespielt und stehen deshalb schon nach kurzer Zeit zur Verfügung, was bei Paketgrößen von mehreren hundert oder tausend E-Books und manueller Katalogisierung durch Bibliothekarinnen und Bibliothekare nicht möglich wäre. Die Verlage leisten durch die Bereitstellung der Metadaten somit einen großen Beitrag zur Informationsversorgung der Bibliotheksbenutzerinnen und -benutzer. Die Festlegung auf bestimmte Standardelemente in den Metadatenlieferung sichert die Auffindbarkeit der E-Books in den Bibliothekskatalogen für die Nutzerinnen und Nutzer.

Präsentation der Anforderungen auf neuer Website

Die Anforderungen an E-Book-Metadaten sind Bestandteil der 2021 neu eingeführten Website der AGKVA www.agkva.org. Dort veröffentlichen die in der Gruppe zusammengeschlossenen Bibliotheksverbünde ihre Absprachen für eine einheitliche und verbundübergreifende Praxis verschiedener Anwendungen für die Fachöffentlichkeit.

Die Arbeitsgruppe Kooperative Verbundanwendungen (AGKVA)

Das Ziel der Arbeitsgruppe ist es, gemeinsame und einheitliche Anwendungsregeln zu erstellen und zu koordinieren. Die Absprachen dienen der Verbesserung der Datenübernahme zwischen den Verbünden im Bereich der Formal- und Inhaltserschließung. Das Angleichen und Vereinheitlichen der Regelwerks- und Formatanwendungen bei gleichzeitiger Sicherung von Qualitätsstandards soll die Eigenkatalogisierungsquote senken. Die AGKVA ist eine von der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme eingesetzte Arbeitsgruppe. Sie ist aus den früheren AGs Kooperative Neukatalogisierung und Kataloganreicherung hervorgegangen.

Die Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme (AGV)

Die Arbeitsgemeinschaft der Verbundsysteme (AGV) ist das zentrale Koordinierungsgremium der Verbünde Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Kooperation bei der Einführung und dem Betrieb innovativer Dienstleistungen für bibliothekarische Einrichtungen sowie die verbundübergreifende Koordinierung von Hard- und Softwarekonzepten. Gegründet wurde sie 1983.

Kontakt

Mag. Verena Schaffner MSc, Sprecherin der AGKVA, Die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH
Raimundgasse 1/3, A-1020 Wien, Österreich
Tel: +43 1 403 51 58-60, E-Mail: verena.schaffner@obvsg.at