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15. Mai 2026
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In der Ausgabe 04/2026 (Mai 2026) lesen Sie u.a.:

  • Wie verlässlich sind Metadaten für Forschungsdaten wirklich?
  • Erfundene Quellen – wie KI-Zitationen die Wissenschaft unter Druck setzen
  • Zwischen Bildschirmzeit, Stress und Lernverlust
  • Warum Bibliotheken im Zeitalter von KI wichtiger werden und mit einem Vertrauensparadox zu kämpfen haben
  • Schweden setzt in Schulen wieder auf Bücher
  • Warum KI-Kompetenz mehr sein muss als Toolwissen
  • Wie stark KI-Texte das Netz schon prägen
  • Open Access bringt Vorteile, aber nicht in jedem Fach auf die gleiche Weise
  • Was ChatGPT und Ghostwriting über Autorschaft verraten
  • Warum E-Books in US-Schulen zur Kostenfrage werden
u.v.m.
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2009 bis 2023

Finanzkrise der kommunalen Haushalte
schlägt sich auch auf Bibliotheken durch

Deutscher Bibliotheksverband legt Bericht „Bibliotheken 2024“ vor

In „Bibliotheken 2024“ gibt der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) einen Überblick über die aktuellen Handlungsfelder der mehr als 8.000 Öffentlichen und wissen­schaft­lichen Bibliotheken in Deutschland. Neben der Stärkung von Schulbibliotheken für mehr Bildungsgerechtigkeit sowie der Förderung von Medien- und Informationskompetenz angesichts von Desinformationskampagnen werden darin auch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in Bibliotheken sowie das geplante Forschungsdatengesetz der Bundesregierung behandelt.

Die Publikation „Bibliotheken 2024“ kann hier heruntergeladen werden.

Zum Erscheinen des Berichts erklärt Volker Heller, Bundesvorsitzender des dbv: „Der aktuelle Bericht ‚Bibliotheken 2024‘ zeigt, auf wieviel unterschiedliche Arten Biblio­theken den Zugang zu faktenbasierten Informationen gewährleisten. Sorge bereiten uns allerdings die klammen Haushalte der Kommunen und die Folgen für die Öffent­lichen Bibliotheken. Denn als freiwillige Aufgabe der Kommunen sind sie besonders gefährdet. Dabei braucht es gerade vor dem Hintergrund der Bildungsmisere und dem Zuwachs demokratie- und pluralismusfeindlicher Einstellungen starke Bibliotheken. Wir fordern daher Bund, Länder und Kommunen auf, zukunftsfeste Finanzierungslösungen für Bibliotheken zu entwickeln, damit sie ihrem Auftrag auch in Krisenzeiten nachkommen können.“

Zur Finanzsituation

Die Finanzkrise der kommunalen Haushalte schlägt sich auch auf Bibliotheken durch. Dies belegt die jährliche bundesweite Umfrage zur Finanzsituation der Öffentlichen Bibliotheken unter den dbv-Mitgliedern. Nach Jahren der Einsparungen und stag­nie­render Budgets verschärft sich aktuell die Lage weiter. 29 % der befragten Öffentlichen Bibliotheken sind von Haushaltskonsolidierungs-maßnahmen für das kommende Jahr betroffen. 17 % geben an, unter einer globalen Haushaltssperre zu stehen oder vergleichbare grundlegende Einschränkungen zu haben. Eine Absenkung des Gesamtbudgets um mindestens 10 % verzeichnen aktuell 18 % der befragten Öffentlichen Bibliotheken. 2023 waren es noch ca. 14 %.

Zum Hintergrund

Einmal im Jahr legt der Deutsche Bibliotheksverband einen Bericht über die aktuellen Themen und Aufgaben von Bibliotheken vor. Darin veröffentlicht er auch eine jährliche bundesweite Umfrage zur Finanzsituation der Öffentlichen Bibliotheken unter den dbv-Mitgliedern. Die Publikation „Bibliotheken 2024“ kann hier heruntergeladen werden: https://www.bibliotheksverband.de/publikationen

www.bibliotheksverband.de