20. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Leibniz-Briefe werden UNESCO-Weltdokumentenerbe

Hannover - Der Briefwechsel von Gottfried Wilhelm Leibniz wird in das Weltdokumentenerbe der UNESCO aufgenommen. In einem Festakt fand am (heutigen) Dienstag die Urkundenübergabe an die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek statt.

Der Leibniz-Briefwechsel stellt ein einzigartiges Zeugnis der europäischen Gelehrtenrepublik im Übergang vom Barock zur frühen Aufklärung dar. Er umfasst mit rund 15.000 Briefen von und an weltweit rund 1.100 Korrespondenten alle wichtigen Bereiche der Wissenschaften. Leibniz etablierte so ein Kommunikationsnetz, das Hannover zu einem Mittelpunkt der wissenschaftlichen Gemeinschaft werden ließ.

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, fasste die Bedeutung dieser Urkundenübergabe zusammen: "Wie kaum ein Zweiter hat Leibniz sein Wirken in Briefen festgehalten. Noch bevor das 18. Jahrhundert - von der Germanistik gern als das ,Jahrhundert des Briefes' bezeichnet - sich voll entfaltet, dokumentiert er sein Leben in Form eines Briefwechselkorpus von rund 15.000 Briefen. In ihnen verzahnt er Privates, Persönliches und Wissenschaftliches und hinterlässt der Welt einen gigantischen Fundus von geistesgeschichtlicher Einzigartigkeit. Dieser Briefwechsel, aufbewahrt und wissenschaftlich betreut in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek in Hannover, erfährt nun die ihm zustehende Würdigung. Ich gratuliere sowohl der UNESCO, als auch der Bibliothek zu diesem Gewinn."

Der Direktor der Bibliothek Dr. Georg Ruppelt dankte dem Wissenschaftsministerium für die Unterstützung seiner Idee seit der Antragstellung 2003. "Wir wissen", so Ruppelt, "dass diese hohe Auszeichnung noch größere Anstrengungen bedeutet, das Erbe von Leibniz zu schützen und die Welt mit ihm bekannt zu machen. Dies dürfte auch im Sinne von Leibniz sein, der einmal die Ruhe als eine Stufe zur Dummheit bezeichnet hat."

Weitere Informationen über den Leibniz-Nachlass und das UNESCO-Weltdokumentenerbe finden sie unter www.gwlb.de