24. Januar 2022
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In der Ausgabe 9/2021 (Dezember 2021) lesen Sie u.a.:

  • Anwendung des UTAUT-Modells: Akzeptanz von modernen Technologien in Bibliotheken
  • Hat der Schreibstil in Abstracts Einfluss auf die Anzahl von Zitierungen?
  • Was sind „grüne Bibliotheken“?
  • Nachhaltigkeit in und für Bibliotheken
  • Studie zur Zukunft der Bibliotheken
  • Web3 als die neue, dezentrale Zukunft des Internets?
u.v.m.
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Ausgabe 6 / 2021

IM FOKUS

  • Geschichte der Menschenrechte
  • Richtig satt werden. Gespräch mit Prof. Dr. Biesalski
  • Folgen von Lockdown und Isolation

LANDESKUNDE
Deutschland und Russland | Orient | Japan

BIOGRAFIEN
Frauen im Nationalsozialismus

RECHT
Rechtsgeschichte | Verfassungsrecht | Erbrecht | Umweltschutz im Luftverkehrsrecht

MEDIZIN

  • Winnacker: Mein Leben mit Viren
  • Huldschinsky: „Licht statt Lebertran“
uvm

Museen, Bibliotheken und Archive können ab sofort
Förderanträge zur Provenienzrecherche und -forschung stellen

Öffentlich unterhaltene Museen, Bibliotheken und Archive in Deutschland können ab sofort bei der Arbeitsstelle Provenienzrecherche/-forschung Anträge zur Unterstützung von Vorhaben der Provenienzrecherche und -forschung stellen. Hierfür stehen aus dem Haushalt des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien jährlich Fördermittel in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung.

Gefördert werden sowohl einzelfallbezogene Rechercheprojekte als auch die systematische Erforschung von Sammlungsbeständen, um die Provenienz von Kunst- und Kulturgut zu überprüfen - insbesondere im Zusammenhang eines verfolgungsbedingten Entzugs während der Zeit des Nationalsozialismus. Weiterhin können Zuschüsse zu Rechtsgutachten oder zur juristischen Aufarbeitung von Einzelfällen gewährt werden.

Die Förderrichtlinien und Antragsformulare sind auf den Webportalen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Staatlichen Museen zu Berlin verfügbar.

Die Bestimmungen für die Antragsverfahren, die Vergaberichtlinien und Bewilligungsgrundsätze hat der Beirat der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung beim Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin auf seiner konstituierenden Sitzung am 7. Juli 2008 beschlossen.

Die Mitglieder des Beirats wurden vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Einvernehmen mit der Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder und dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz für die Dauer von drei Jahren berufen. Zum Vorsitzenden des Beirats wurde Herr Prof. Dr. Uwe M. Schneede, Direktor der Hamburger Kunsthalle a. D., gewählt. Frau Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Abteilungsleiterin beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), nimmt den stellvertretenden Vorsitz wahr.

Der Beirat hat die Aufgabe, die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung in grundlegenden fachlichen und fachübergreifenden Fragen und speziell bei der Planung des Arbeitsprogramms und der Ausgestaltung der Vergaberichtlinien zu beraten. Zudem befindet der Beirat über die eingereichten Anträge zur Förderung von Vorhaben der Provenienzrecherche und -forschung.

Die Einrichtung der Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung erfolgte im Ergebnis der abschließenden Beratung der von Kulturstaatsminister Bernd Neumann eingerichteten Arbeitsgruppe zu Restitutionsfragen am 13.11.2007. Die Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung wird durch die Kulturstiftung der Länder finanziert.

Weitere Informationen unter:
www.preussischer-kulturbesitz.de
www.smb.museum/provenienzforschung

Kontakt: Arbeitsstelle für Provenienzrecherche/-forschung
beim Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin
Herr Dr. Uwe Hartmann
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Tel.: 030-2090 6211
Fax: 030-2090 6216
E-Mail: u.hartmann@smb.spk-berlin.de