16. September 2019

#werkstattplus – Abschlussbericht
des interaktiven Bildungsformates
wird von BuB und b.i.t.online kooperativ publiziert

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen  – so die  aktuelle Kinder-Medien-Studie – gibt es kein „entweder/oder“ sondern ein klares digital und analog. Egal ob bei der Freizeitgestaltung, beim Lernen oder der politischen Mitbestimmung wählen sie nicht nur den Weg, der zum Thema passt, sondern auch die Art des Zugangs – und erobern sich damit ihre Welt.

Bibliotheken wissen das schon lange, und nicht nur der 7. Deutsche Bibliothekskongress unter dem Motto ‚Bibliotheken verändern’ spiegelte das in seinem Programm, auch den veranstaltenden Verbänden Bibliothek Information Deutschland (BID) und dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) ist das schon lange bewusst. Deshalb haben beide sofort ‚Ja!‘ gesagt, als Leipziger Buchmesse – die bürgernahe Publikumsmesse rund um Literatur, Autoren und (Publikums-)Verlage – und die Bildungsinitiative European Learning Industry Group (ELIG) – mit der wir als BIB bereits in Frankfurt auf der Buchmesse erfolgreich kooperiert haben – angefragt haben, doch zusammen ein neues digital-analoges Lernformat unter dem Titel ‚Werkstatt+‘ in Halle 2 ins Leben zu rufen:

„Bibliothekare, Autoren, Buchhandel und Verleger verbindet das gemeinsame Interesse nicht nur an der Förderung von Lese- und Sprachfähigkeiten. Daher sind Buchmesse und Bibliothekskongress 2019 stärker miteinander integriert worden. Über das interaktive und vielfältige Format der #werkstattplus wird für Kinder und Jugendliche auch die Bibliothek zu einem multifunktionalen und multimedialen Lern- und Spielort“, so begründet Heinz-Jürgen Lorenzen, BID Präsident, das bibliothekarische Engagement in diesem Projekt.

Alle fordern digitale Bildung für Schüler, in der Werkstatt+ wurde beispielhaft gezeigt, wie nicht nur Bibliotheken Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medien bilden: „Vier Tage lang haben wir junge, inspirierte Menschen erlebt, die Lust haben, mit der Vielfalt an Medien ihre Meinung zu unserem demokratischen Miteinander auszudrücken", so Buchmessedirektor Oliver Zille.

Die Leipziger Buchmesse stellte die Fläche, ELIG trug die konzeptionelle Verantwortung und das operative Vorgehen wurde finanziert von Vertragspartnern wie Westermann oder eben auch von uns – von BIB und BID. Gemeinsam haben wir das Konstrukt mit Inhalten gefüllt, dabei standen experimentelle Mitmach-Formate mit Spaß am Lesen, dem Wecken von Kreativität und der Steigerung von Medienkompetenz im Fokus. Elmar Husmann und Claudia Didjureit von ELIG vertreten diesen Ansatz vehement: „Durch bewusste Einbeziehung der Jugendlichen werden Inhalte mit analogen und digitalen Techniken vermittelt. Während am Donnerstag und Freitag Schüler aktiv werden, sind am Wochenende alle Besucher eingeladen, sich als Medienmacher mit Themen der Zeit auseinanderzusetzen.“

Viele Partner unterstützen mit ihrem Engagement die #werkstattplus, und wir – BIB und BID – haben Rob Bruijnzeels beim Wort genommen, wenn er sagt: Wir bibliotheken – bibliotheken ist ein Verb!

Und zu ‚bibliotheken’ ist uns gelungen. Nicht alleine, aber mit unzähligen Partnern, mit denen wir bereits während des Kongresses erfolgreiche weitere Bündnisse schließen konnten haben.

Dies können Sie auf den folgenden Seiten lesen: Erstmals haben BuB und b.i.t.online zusammen eine Dokumentation über eine Veranstaltung publiziert – jede Fachzeitschrift unterschiedliche Teile, beide die gleiche Version zudem online.

Für uns als BIB nicht außergewöhnlich: seit 2011 arbeiten wir im Kontext der Frankfurter Buchmesse und länger schon im Rahmen der KongressNews auf den Bibliothekartagen eng und kooperativ mit b.i.t.online zusammen, und BuB sind wir ja ohnehin eng verbunden über den Verband – ist Forum Information und Bibliothek ja nicht nur Fachzeitschrift, sondern auch Mitgliedermagazin.

Seitens Bundesvorstand und Aktiven auf Buchmessen und Bibliothekartag hoffen wir, dass das nicht die letzte ‚sichtbare’ Kooperation wird – und im Namen aller Verantwortlichen möchte ich mich bei beiden Redaktionen für die gute Zusammenarbeit besonders in diesem Projekt bedanken.

Lesen Sie hier die Dokumentation zu #werkstattplus 

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