18. September 2019

b.i.t.online   5 / 2018
Fachbeiträge

Crossmediales Publizieren bei Heidelberg University Publishing (heiUP)

Maria Effinger, Frank Krabbes und Dulip Withanage
Mit Heidelberg University Publishing (heiUP) stellt die Universität Heidelberg seit 2015 einen Wissenschaftsverlag zur digitalen Publikation hervorragender Forschungsergebnisse im Open Access Gold bereit. Alleinstellungsmerkmale des digitalen Verlags sind eine konsequente E-Strategie, die Nutzung innovativer digitaler Publikationsmöglichkeiten sowie ein durchgängiges doppeltes
Peer-Review-Verfahren. Er wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet und von der an der Heidelberger Universitätsbibliothek (UB) angesiedelten Geschäftsstelle des Verlags koordiniert. Von allen Beteiligten wurde gemeinsam ein Mission Statement mit einem klaren Bekenntnis zu Open Access und einer Online-First-Strategie formuliert.

Document Deposit Assistant (DDA)
Broker-Software zwischen Content-Lieferanten und Open-Access-Repositorien

Gerrit Hübbers, Jan Steinberg, Agathe Gebert und Stefan Jakowatz
Die Anforderungen an Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen wachsen mit der zunehmenden Verfügbarmachung wissenschaftlicher Publikationen im Open Access ganz erheblich. Diesen neuen Anforderungen haben sich Infrastruktureinrichtungen
wie GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften früh gestellt und bieten mit disziplinären Open-AccessRepositorien wie dem Social Science Open Access Repository (SSOAR) geeignete Systeme zur (Selbst-) Archivierung von Volltexten an.

UB.20.25 LANDSCAPE
Eine architektonische Vision für die Bibliothek im Jahr 2025

Sascha Biehl
Die bestehende Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg (UB JCS) befindet sich am Campus Bockenheim im gleichnamigen Stadtteil Frankfurts. Dieser Standort soll zugunsten einer Verlagerung der Fachbereiche Psychologie, Sportwissenschaften sowie Sprach- und Kulturwissenschaften zum Campus Westend und der Fach-
bereiche Mathematik und Informatik auf den Campus Riedberg aufgegeben werden. Aufgrund der derzeitigen Entfernung zu ihren knapp 60.000 aktiven Nutzern an den neuen Standorten, kann die Universitätsbibliothek ihrem zentralen Auftrag, der Unterstützung von Forschung und Lehre, nicht mehr zufriedenstellend nachkommen.