Apertus – ein offenes, transparentes,
mehrsprachiges KI-Sprachmodell aus der Schweiz

Stephan Hollaender
Credits: EPFL, ETH Zurich, CSCS / molinari design
In den Schweizer Bibliotheken ist die verbreitete Verwendung künstlicher Intelligenz (KI) im praktischen Einsatz gering, vor allem im Bereich der Indexierung. Das Thema ist zwar in aller Munde, aber im Programm von
Fachtagungen und in Fachzeitschriften noch nicht sehr verbreitet.
Wer sich umhört, erhält vielfach die Antwort, dass man den Einsatz
von KI in Bezug auf praxisbezogene Anwendungen noch nicht in Erwägung
gezogen hat.
Für eine kleine Minderheit von Bibliotheksmitarbeitenden
ist die Idee in der Umsetzung noch nicht reif genug, um sie weiterzuverfolgen. Einige wenige Bibliotheken planen erste Tests, einige wenige führen Pilotversuche durch, sehr wenige Bibliotheken wenden KI-Lösungen in
größerem Maßstab an. Man scheint zu warten, was SLSP als nationaler Bibliotheksverbund als KI-Anwendung anzubieten gedenkt. Eine Arbeitsgruppe
mit Mitgliedern aus Bibliotheken, die swisscovery verwenden, hat sich
an die Arbeit gemacht.