INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
Linda Freyberg
Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
Katrin Toetzke
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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Band 67:
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16. August 2026
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Essentials

In der Ausgabe 06/2026 (August 2026) lesen Sie u.a.:

  • Was Hochschul­bibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen
  • Kinder in der digitalen Welt
  • Metadaten als Infrastruktur
  • Wenn Bots katalogisieren
  • Von Abschlusskleidern bis
    Geisterjagd-Ausrüstung in der
    „Library of Things“ unterwegs
  • Lesen als Infrastrukturaufgabe
  • Wie Jugendliche Social Media
    wirklich erleben
  • Warum KI-Angst beim wissenschaftlichen Schreiben nicht nur schlecht ist
  • Nur jede vierte Universitätsbibliothek veröffentlicht ihre Digital-Preservation-Policy
  • Dua Lipa eröffnet Bibliothek für
    verbotene und zensierte Bücher in Porto
  • Lesen im Zeitalter der Ablenkung
  • Wiley übernimmt Emerald und baut
    KI-relevantes Forschungsportfolio aus
  • KI prägt den Markt für Bibliothekssysteme
  • Hörbuchmarkt wächst weiter,
    KI-Stimmen stoßen auf Vorbehalte
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Die Bücher bleiben – der Zugang wird digital

ZB MED richtet seine Bibliothek neu aus

ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften richtet seine Bibliothek konsequent auf die digitale Informations- und Literaturversorgung aus. Zukünftig stehen überregionale und ortsunabhängige Angebote im Mittelpunkt. Die Vor-Ort-Nutzung am Standort Köln wird am 17. Juli 2026 eingestellt. Unverändert bleibt der Archivauftrag, der auch in Zukunft sicherstellt, dass alle Print-Bestände erhalten bleiben und über Liefer- und Fernleihdienste zur Verfügung stehen.

Die Entscheidung folgt der Empfehlung eines vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen eingesetzten Expert:innengremiums, wonach sich ZB MED angesichts der erforderlichen Sparmaßnahmen auf seine überregionalen und digitalen Aufgaben konzentrieren soll. Vor-Ort-Services, Lern- und Arbeitsplätze sowie die Ausleihe am Standort Köln werden daher ab dem 20. Juli 2026 nicht mehr angeboten. Unterstützung bietet stattdessen z. B. die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.

Digitale Bibliothek mit umfassendem Fernzugriff

Der Archivauftrag und die Literaturversorgung bleiben umfassend gewährleistet und alle Bestände erhalten. Mit seiner Digitalen Bibliothek bietet ZB MED Forschenden, Studierenden, Fachkräften und Interessierten einen zentralen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und spezialisierten Informationsdiensten aus den Lebenswissenschaften.

Registrierte Nutzer:innen können über den Fernzugriff von ZB MED kostenlos auf mehr als 30.000 wissenschaftliche E-Books und E-Journals zugreifen. Darüber hinaus stehen die Fachdatenbanken Embase und CINAHL zur Verfügung. Die Nutzung ist ortsunabhängig und rund um die Uhr möglich.

ZB MED stellt weiterhin Bücher und Zeitschriften für den Dokumentlieferdienst subito bereit und gehört dort zu den Bibliotheken mit dem höchsten Auftragsvolumen. Über die klassische Fernleihe können Nutzer:innen Literatur aus den Beständen von ZB MED auch in Zukunft über ihre Heimatbibliotheken bestellen.

Weitere digitale Informationsangebote

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem digitalen Zugang zu historischen Beständen. Die Digitalen Sammlungen von ZB MED machen urheberrechtsfreie lebenswissenschaftliche Literatur frei im Internet zugänglich. Mit dem Service Digitalisierung on Demand können Nutzende zudem gezielt Digitalisierungsaufträge für historische oder schwer zugängliche Werke beauftragen.

Für die Informationsrecherche steht das Suchportal LIVIVO bereit, die größte Suchmaschine Europas für Literatur und Informationen in den Lebenswissenschaften mit rund 80 Millionen Datensätzen. Ergänzt wird das Angebot durch Infrastrukturen fürs Open-Access-Publizieren und Forschungsdatenmanagement.

„Mit der konsequenten Ausrichtung auf digitale Services konzentrieren wir uns auf die Aufgabe, für die ZB MED deutschlandweit und international besonders gefragt ist: den schnellen, verlässlichen und ortsunabhängigen Zugang zu wissenschaftlicher Information. So können wir Forschende, Fachkräfte und alle Interessierten auch künftig bestmöglich unterstützen und unsere digitalen Angebote gezielt weiterentwickeln“, erläutert Prof. Dr. Dietrich Rebholz-Schuhmann, Wissenschaftlicher Direktor von ZB MED.

https://www.zbmed.de/bibliothek/digitale-bibliothek