INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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Band 71: Rahel Zoller Band 70: Sabrina Lorenz Band 69: Jennifer Hale Band 68:
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13. August 2026
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In der Ausgabe 06/2026 (August 2026) lesen Sie u.a.:

  • Was Hochschul­bibliotheken von ihren Hochschulen lernen müssen
  • Kinder in der digitalen Welt
  • Metadaten als Infrastruktur
  • Wenn Bots katalogisieren
  • Von Abschlusskleidern bis
    Geisterjagd-Ausrüstung in der
    „Library of Things“ unterwegs
  • Lesen als Infrastrukturaufgabe
  • Wie Jugendliche Social Media
    wirklich erleben
  • Warum KI-Angst beim wissenschaftlichen Schreiben nicht nur schlecht ist
  • Nur jede vierte Universitätsbibliothek veröffentlicht ihre Digital-Preservation-Policy
  • Dua Lipa eröffnet Bibliothek für
    verbotene und zensierte Bücher in Porto
  • Lesen im Zeitalter der Ablenkung
  • Wiley übernimmt Emerald und baut
    KI-relevantes Forschungsportfolio aus
  • KI prägt den Markt für Bibliothekssysteme
  • Hörbuchmarkt wächst weiter,
    KI-Stimmen stoßen auf Vorbehalte
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Die Universitätsbibliothek Heidelberg nimmt erfolgreich
OCLCs WorldShare Management Services (WMS) in Betrieb

Die Universitätsbibliothek Heidelberg und OCLC haben WorldShare® Management Services (WMS) erfolgreich in den Produktivbetrieb überführt. Mit insgesamt 35 Instituts- und Fakultätsbibliotheken zählt das Bibliothekssystem der Universität Heidelberg zu den größten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands und versorgt rund 30.000 Studierende sowie 6.500 Wissenschaftler*innen mit Literatur und Informationsdiensten. Mit dem Go-live der cloudbasierten Bibliotheksservices-Plattform erreicht die Bibliothek einen wichtigen Meilenstein bei der Modernisierung ihrer Bibliotheksinfrastruktur.

© StB Heidelberg
Marion Müller (OCLC) & Annette Oberreuter

Insbesondere die weitere Opti­mie­rung der Verwaltung elektronischer Ressourcen sowie das Ziel, Nut­zer*innen einen zentralen und ein­heitlichen Zugang zu den umfang­reichen gedruckten und digitalen Beständen der Bibliothek zu bie­ten, waren ausschlaggebende Gründe für die Entscheidung zugunsten von OCLCs WMS. Mit WMS werden unterschiedliche Medienarten und Datenquellen auf einer gemeinsamen cloudbasierten Plattform zusammengeführt und über ein einheitliches Discovery-System recherchierbar gemacht. Dadurch werden Informationsressourcen besser vernetzt und moderne Services für Studierende, Forschende und Lehrende geschaffen.

Als wissenschaftliche Bibliothek arbeitet die Universitätsbibliothek Heidelberg in einer komplexen Systemlandschaft mit zentralen Infrastrukturkomponenten wie dem bibliothekarischen Verbundkatalog K10plus, der Zeitschriftendatenbank (ZDB) und WMS. Durch die Nutzung moderner, standardisierter Schnittstellen werden diese Systeme nahtlos miteinander verbunden, sodass Daten effizient ausgetauscht, synchronisiert und konsistent gehalten werden, ohne Medienbrüche oder manuelle Zwischenschritte. Das Ergebnis ist eine integrierte Systemarchitektur, die bestehende Strukturen bewahrt und gleichzeitig einen reibungslosen, zukunftssicheren Betrieb ermöglicht.

Der erfolgreiche Go-live ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit zwischen den Teams der Universitätsbibliothek Heidelberg und OCLC. Im Rahmen des Einführungsprojekts wurden Prozesse analysiert, Anforderungen umgesetzt und Funktionen weiterentwickelt, um die Plattform passgenau auf die fachlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Bibliotheken abzustimmen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung von WMS ein und kommen Anwenderbibliotheken unterschiedlicher Größe und Ausrichtung zugute.

„Traditionsreiche Altbestandsbibliothek, lebendiger Lernort und Betreiber innovativer Forschungsinfrastrukturen – die UB Heidelberg vereint sehr unterschiedliche Aufgaben unter ihrem Dach. WMS erfüllt die Anforderungen, die sich aus dieser Vielfalt ergeben, und unterstützt uns dabei, unsere Services auch künftig auf hohem Niveau anzubieten“, so Dr. Jochen Apel, Direktor der Universitätsbibliothek Heidelberg.

„Der erfolgreiche Start von WMS an der Universitätsbibliothek Heidelberg ist ein wichtiger Meilenstein für alle Beteiligten. Die Bibliothek ist seit vielen Jahren ein geschätzter Partner von OCLC und bringt ihre fachliche Expertise sowie ihre Praxiserfahrung kontinuierlich in die Optimierung der Plattform im deutschen Bibliotheksmarkt ein. Für dieses Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit bedanken wir uns herzlich und freuen uns darauf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen“, sagte Andreas Schmidt, General Manager der OCLC GmbH.

www.oclc.org/de