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13. März 2026
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In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
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  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
  fachbuchjournal

Neuer Direktor der UBZH bestimmt

© zVg
Will seine Kenntnisse und Erfahrungen in den Aufbau und die Organisation der neuen UBZH einbringen: Rudolf Mumenthaler.

Wenn am 1. Januar 2022 die neue Universitätsbibliothek (UBZH) ihren Betrieb aufnimmt, wird Rudolf Mumenthaler als erster Direktor ihre Geschicke leiten. Er wird bereits ab dem 1. Januar 2021 an der UZH den Aufbau der neuen Universitätsbibliothek mitgestalten.

Eine moderne Bibliothek ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Forschung und Lehre. Um den Herausforderungen der Zukunft angesichts von Digitalisierung, Open Science und Datenmanagement gerecht zu werden, wird die Universität Zürich ab 1. Januar 2022 eine neue Universitätsbibliothek Zürich (UBZH) einrichten. Sie wird damit die bisherigen einzelnen Bibliotheken unter einem gemeinsamen strategischen und organisatorischen Dach vereinen. Auch die Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Zürich soll neu geregelt werden.

Nun ist der künftige Direktor der UBZH bestimmt. Rudolf Mumenthaler wird die personelle, inhaltliche und finanzielle Leitung der UBZH übernehmen. «Ich bin überzeugt, dass Rudolf Mumenthaler das Wissen, die Erfahrung und die persönlichen Eigenschaften mitbringt, um die UBZH erfolgreich zu führen», sagt Christian Schwarzenegger, Prorektor Professuren und wissenschaftliche Information. Mumenthaler wird bereits ab 1. Januar 2021 seine Arbeit an der UZH aufnehmen, damit er aktiv den Aufbau der neuen Universitätsbibliothek mitgestalten kann. Wilfried Lochbühler, Direktor der HBZ, wird weiterhin die HBZ bis Ende 2021 leiten und anschliessend eine wichtige Rolle in der Leitung der UBZH übernehmen.

Eine Bibliothek auf internationalem Niveau schaffen

Rudolf Mumenthaler (58) kehrt mit der neuen Aufgabe an seine alte Wirkungsstätte zurück: Er hat nach seinem Studium der Geschichte, der Russistik und Politologie an der UZH als Assistent am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte gearbeitet. Danach leitete er die Wissenschaftshistorischen Sammlungen an der ETH-Bibliothek, später den Bereich Spezialsammlungen. 2009 übernahm er den Aufbau und die Leitung des neuen Bereichs Innovation und Marketing der ETH-Bibliothek und verantwortete das Innovationsmanagement. 2012 erfolgte der Ruf an die FH Graubünden als Professor für Bibliothekswissenschaft. Neben dem Unterricht auf Bachelorstufe und in der Weiterbildung war er an verschiedenen Forschungsprojekten im Bereich Digitale Bibliotheken tätig. 2017 übernahm er die Direktion der Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern und führte hier eine Strategie- und Organisationsentwicklung durch. Rudolf Mumenthaler ist in verschiedenen bibliothekarischen Gremien aktiv und ist Mitherausgeber der Open Access-Zeitschrift «Informationspraxis».

Zum Wechsel an die Universität Zürich als Direktor der neuen Universitätsbibliothek (UBZH) sagt Rudolf Mumenthaler: «Ich habe mich an der ZHB Luzern eigentlich sehr wohl gefühlt. Doch das ambitionierte Projekt der neuen Universitätsbibliothek und die Aussicht darauf, meine Kenntnisse und Erfahrungen in den Aufbau und die Organisation der neuen UBZH einzubringen, haben mich doch sehr angesprochen. Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, dass die neue UBZH sich auf internationalem Niveau profilieren kann».