INNOVATIV
Band 79: Janet Wagner Band 78: Philip Franklin Orr Band 77: Carina Dony Band 76:
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Sabine Wolf (Hrsg.)
Band 75: Denise Rudolph Band 74: Sophia Paplowski Band 73: Carmen Krause Band 72:
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8. März 2026
  WEITERE NEWS
Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 02/2026 (März 2026) lesen Sie u.a.:

  • Seniorinnen und Senioren entdecken soziale Netzwerke – Chancen und Aufgaben für Bibliotheken
  • Chatbots im Auskunftsdienst wissenschaftlicher Bibliotheken
  • Bibliotheken unter Druck – Was der Hamburger Sparkurs über den Zustand
    des Wissenschaftssystems verrät
  • Die „Big Three“ der Wissenschaftsinformation – Web of Science, Scopus und OpenAlex im systematischen Vergleich
  • Der Strukturwandel im italienischen Buchmarkt – Lehren für Europa,
    die Leseförderung, den Buchhandel
    und Künstliche Intelligenz
  • GenAI in der Hochschulbildung –
    Wer forscht weltweit zu ChatGPT und Co.?
  • Jenseits des Akronyms –
    Wie wissenschaftliche Bibliotheken DEI
    unter politischem Druck neu verankern
  • Kann Bibliotherapie helfen, die Krisen
    der Gegenwart zu bewältigen?
  • Web-Barrierefreiheit pragmatisch umsetzen – Kleine Schritte mit großer Wirkung
  • Wenn die KI die Nachrichten auswählt, verändert sich die öffentliche Wahrnehmung
  • Zwischen Plattformökonomie und kulturellem Gedächtnis – Hat das physische Medium noch eine Zukunft?
u.v.m.
  fachbuchjournal

Open-Access-Bücher erreichen eine größere und vielfältige Leserschaft

Whitepaper von Springer Nature zeigt geographische Verbreitung und Nutzung von Büchern, die Open Access publiziert wurden

Open-Access (OA)-Bücher werden in mehr Ländern gelesen, finden eine größere Verbreitung und werden häufiger zitiert als herkömmlich veröffentlichte Bücher (Nicht-OA-Bücher). Dies ist nur eine der Kernaussagen eines aktuellen White Paper, das gemeinsam von Springer Nature und COARD (Collaborative Open Access Research & Development) erstellt wurde. Gegenstand der Analyse war es, herauszufinden, ob und welchen Einfluss Open Access bei der Nutzung auf die geographische Verbreitung hat. 

Die Auswertung der Untersuchung zeigt, dass OA-Bücher in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen von wesentlich mehr Menschen gelesen werden. Gleichzeitig trägt Open Access dazu bei, dass Forschung über diese Länder eine größere Wahrnehmung erfährt. Mit 3.934 Büchern von Springer Nature - darunter 281 OA-Bücher - ist dies die bisher größte und umfassendste Studie ihrer Art.

Die Studie bestätigt frühere Forschungsarbeiten, die bei OA-Büchern eine potenziell größere Nutzung gesehen haben. Sie zeigt, dass es mehr Downloads gab und mehr zitiert wurde, unabhängig von der Buchkategorie oder dem Fachgebiet und zwar in allen drei Erscheinungsjahren (2015-2017), die hier untersucht wurden. Die Analyse zeigt, dass OA-Bücher im Durchschnitt zehnmal häufiger heruntergeladen werden und 2,4 mal häufiger zitiert werden als Nicht-OA Bücher. Darüber hinaus ist die Anzahl von Downloads im Netz normalerweise etwa doppelt so hoch wie die von institutionellen Netzwerken. 

Ros Pyne, Director Open Access Books bei Springer Nature, sagt hierzu: “Die Analyse benennt klar die Vorteile von Open Access und zeigt, dass OA-Bücher in der Wissenschaft eine größere und vielfältige Leserschaft finden. Wir hoffen, dass die Ergebnisse dieses gemeinschaftlichen Projekts zu noch mehr Unterstützung für OA-Bücher beiträgt - sei es bei Autorinnen und Autoren, bei wissenschaftlichen Einrichtungen, Geldgebern und allen an der wissenschaftlichen Kommunikation beteiligten Personen.”

Weitere Informationen zum Whitepaper

Die aktuelle Studie ist die Fortsetzung bisheriger Arbeiten von Springer Nature auf diesem Gebiet und liefert damit ein noch umfassenderes Bild im Hinblick auf Wirkung, Sichtbarkeit und Stärken von OA-Büchern. Bislang sind in dieser Reihe bereits folgende White Paper erschienen: The OA Effect (2017), das die Auswirkungen von OA-Büchern hinsichtlich Downloads und Zitationen von wissenschaftlichen Büchern untersucht hat. The Future of OA Books (2019) gibt einen globalen Überblick über die Einstellung von Buchautoren zu Open Access und untersucht die Faktoren, die dazu führen, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Bücher mit Open Access veröffentlichen wollen.