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14. April 2026
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In der Ausgabe 03/2026 (April 2026) lesen Sie u.a.:

  • Nationales Kultur­erbe unter Druck: Der Stopp des DNB-Erweiterungsbaus und seine Folgen
  • Entwicklungen im Medienalltag
  • Vom Datenhype zur Datenkompetenz: Warum Data Literacy zur Kernaufgabe
    von Bibliotheken wird
  • Warum Bibliotheken bei KI, Lizenzen
    und Fair Use mitreden müssen
  • Entwicklungen für die Zukunft
    von Bibliotheken
  • Forschungsdaten als Publikationsform
  • Wie Forschende mit KI-gestützten Recherchetools arbeiten
  • KI-Erschöpfung und „Vocational Awe“
    in wissenschaftlichen Bibliotheken
  • Aufmerksamkeitskrise oder Designproblem? Was Bibliotheken aus der Debatte über Lesen und Bildschirme lernen können
  • Die Stiftsbibliothek St. Gallen:
    Ein 1.300 Jahre altes Wissensarchiv
  • Bibliotheken als Räume für Wohlbefinden
    im Gesundheitswesen
  • Das Ende eines Formats: Der Niedergang des Massenmarkt-Paperbacks
u.v.m.
  fachbuchjournal
2009 bis 2023

Digitale Dienste für die Wissenschaft – wohin geht die Reise?

Positionspapier der Allianz-Arbeitsgruppe „Digitale Werkzeuge - Software und Dienste“

Kollaboratives Arbeiten, Aufbereitung und Analyse von Daten, online Publizieren: nur einige Beispiele, die den Einsatz von digitalen Werkzeugen und Diensten erforderlich machen – auch in der Wissenschaft. Die Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen hat daher bereits 2016 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die sich dieser Thematik widmet. Die Gruppe hat nun ein Positionspapier "Digitale Dienste für die Wissenschaft - wohin geht die Reise?" mit Handlungsempfehlungen für Forschung und Lehre veröffentlicht. Prof. Dr. Konrad Förstner, bei ZB MED Bereichsleiter für Data Science and Services mit einer Professur für Information and Data Literacy an der TH Köln, ist Sprecher der Arbeitsgruppe und einer der Verfasser des Positionspapieres.

© ZB MED / Eric Lichtenscheidt
Prof. Dr. Konrad Förstner, Sprecher der Arbeitsgruppe und einer der Verfasser des Positionspapieres „Digitale Dienste für die Wissenschaft – wohin geht die Reise?

Die immer stärkere, domänen­übergreifende Vernetzung in Wissenschaft und Forschung sowie die digitale Trans­for­mation führen dazu, dass alle dort Tätigen zunehmend digitale Dienste verwenden. Der informationstechnologische Fortschritt sorgt dafür, dass diese stetig weiterentwickelt werden. Anforderungen der Förderorganisationen, Forschungsprozesse zu optimieren und die Ergebnisse nachhaltig zu sichern und nutzbar zu machen, verstärken diese Entwicklung.

Das nun veröffentlichte Positionspapier betrachtet zahlreiche Aspekte digitaler wissenschaftlicher Dienste. Hierzu zählen unter anderem Werkzeuge und Dienste für kollaboratives Arbeiten, die Aufbereitung und Analyse von Daten, wissenschaftliches Publizieren und die Entwicklung von Forschungssoftware. Neben einem Überblick zur Thematik und einer Ist-Analyse aus Sicht der Nutzenden, der Anbieter sowie der Förderer bietet es Handlungsempfehlungen. Das Dokument richtet sich an Forschende und Institutionen, Entwickler und Betreiber von wissenschaftlichen Diensten sowie Forschungs- und Förderorganisationen.

Das Positionspapier wurde von der AG "Digitale Werkzeuge - Software und Dienste" verfasst. Sie ist eine von acht Arbeitsgruppen der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. Zu den Mitgliedern der Allianz gehören die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademischer Austauschdienst, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft sowie der Wissenschaftsrat.

Die seit 2008 bestehende Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ dient dem Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der bestmöglichen Informationsinfrastruktur auszustatten, die sie für ihre Forschung brauchen. Die Schwerpunktinitiative wurde von der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Mit der Initiative erklären die Wissenschaftsorganisationen die Bereitschaft, ihre politischen und fachlichen Grundentscheidungen im Bereich der digitalen Information zu koordinieren, die hierfür eingesetzten Ressourcen zu bündeln und, wenn erforderlich, weitere Mittel bereit zu stellen. Ebenso bekräftigen sie damit ihren Willen und Anspruch zur Gestaltung des digitalen Wandels in der Wissenschaft und schaffen eine Grundlage für gemeinsames Handeln.

Positionspapier (deutsche Fassung): https://zenodo.org/record/4301924

Positionspapier (englische Fassung): https://zenodo.org/record/4301947#.YB0jkehKhPa

Interview zum Positionspapier mit Prof. Dr. Konrad Förstner: https://youtu.be/lR0D-O7guEs

Podcastfolge im Open Science Radio: http://www.openscienceradio.org/2021/01/18/osr199-positionspapier-digitale-dienste-fuer-die-wissenschaft-wohin-geht-die-reise/ 

Allianz-Schwerpunktinitiative "Digitale Information": https://www.allianzinitiative.de/

www.zbmed.de