21. September 2021
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Essentials
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In der Ausgabe 6/2021 (September 2021) lesen Sie u.a.:

  • KI, Expertensysteme und Roboter für die Bibliothek
  • Aus Widersprüchen lernen, um das Konzept der Bibliothek als Ort umzusetzen
  • Virtuelle Lesesäle und Lehrräume
    als neue Zugangsmöglichkeiten
    zu analogen Sammlungen
  • Non-Fungible Tokens (NFTs) als neues Sammelgebiet für Bibliotheken?
  • Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz beim Schreiben von wissenschaftlichen Texten
  • Chancen und Vorteile durch Smart Cities
u.v.m.
  fachbuchjournal
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Ausgabe 4 / 2021

IM FOKUS
RA Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin:
Wolfgang Kaleck und die konkrete Utopie der Menschenrechte

FOTOGRAFIE
Facettenreich!

IN MEMORIAM
Ré Soupault

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne, Galaxien ...

RECHT
Naturschutz- und Umweltrecht | Arbeitsrecht

uvm

Digitalisierung der Donaueschinger Musikhandschriften
an der Badischen Landesbibliothek abgeschlossen

Die Musikaliensammlung der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen um-fasst über 3.500 Musikhandschriften und über 5.300 Musikdrucke. Das Land Baden-Württemberg hat sie 1999 erworben und der Badischen Landesbibliothek zur Aufbewahrung und Vermittlung anvertraut. Mit Unterstützung der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg konnten seit Ende 2016 sämtliche Donaueschinger Musikhandschriften im Umfang von 230.000 Images digitalisiert und online unter

https://digital.blb-karlsruhe.de/topic/
view/169279
zur Verfügung gestellt werden. Die Musikdrucke sind noch in Arbeit.

Die Musikaliensammlung der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen ist eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art im süddeutschen Raum von weit überregionaler Be-deutung. Sie umfasst Notenhandschriften und -drucke vom 17. bis in das 20. Jahrhundert. Ihr An-kauf 1999 war möglich durch besonderen Einsatz der Kulturstiftung der Länder und der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg. In ihrem Bestand sind viele Werke bedeutender Komponisten aus Baden enthalten, die einen hohen Wert für die musik- und theatergeschichtliche Forschung haben. So sind beispielsweise die Komponisten Conradin Kreutzer, Thomas Täglichsbeck, Johann Wenzel Kalliwoda und Alexander Fesca mit ihren Werken vertreten.

Aber auch Werke von Komponisten außerhalb Badens finden sich in der Sammlung: Im Jahr 1787 wurde Mozarts Oper Die Hochzeit des Figaro in Donaueschingen erstmals außerhalb von Wien und Prag aufgeführt. In den Folgejahren 1788, 1789 und 1791 kam die Oper noch mehrmals zur Aufführung und zählt damit zu den am häufigsten gegebenen Opern am Hoftheater. Die Rolle der Kammerzofe Susanna sang dabei die Fürstin Maria Antonia persönlich: Wie das Digitalisat unter https://digital.blb-karlsruhe.de/4070505 verrät, ist im Aufführungsmaterial bei der Singstimme der Susanna daher auch „für die Durchlauchtigste Fürstin" vermerkt.