24. Februar 2024
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Aktuelles aus
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ibrary
Essentials

In der Ausgabe 10/2023-1/2024 (Dez. 2023/Jan. 2024) lesen Sie u.a.:

  • AI Literacy in Bibliotheken und Wissenschaft
  • Bibliotheken und das Metaversum
  • Library Publishing und das Problem der Langzeitarchivierung von
    Open-Access-Publikationen
  • Gender und Sexualität in Bibliotheken
  • Entwicklungen im Bereich Open Science
    im Jahr 2023
  • Auskunfts- und Informationsdienste
    in Bibliotheken
  • Die transparente Dokumentation
    von Cultural Heritage Datasets
  • Die Rolle der Bibliotheken
    im Bereich reproduzierbarer Forschung
  • Bibliothekstrends 2023 in UK
  • Open Acces und DEAL
u.v.m.
  fachbuchjournal
Ausgabe 6 / 2023

BIOGRAFIEN
Vergessene Frauen werden sichtbar

FOTOGRAFIE
„In Lothars Bücherwelt walten magische Kräfte.“
Glamour Collection, Lothar Schirmer, Katalog einer Sammlung

WISSENSCHAFTSGESCHICHTE
Hingabe an die Sache des Wissens

MUSIK
Klaus Pringsheim aus Tokyo
Ein Wanderer zwischen den Welten

MAKE METAL SMALL AGAIN
20 Jahre Malmzeit

ASTRONOMIE
Sonne, Mond, Sterne

LANDESKUNDE
Vietnam – der aufsteigende Drache

MEDIZIN | FOTOGRAFIE
„Und ja, mein einziger Bezugspunkt
bin ich jetzt selbst“

RECHT
Stiftungsrecht und Steuerrecht I Verfassungsrecht I Medizinrecht I Strafprozessrecht

uvm

Großer Erfolg: Digitale Transformation
von Bibliotheken und Archiven

Förderprogramm „WissensWandel“ stärkte Bibliotheken und Archive
im Rahmen von NEUSTART KULTUR mit über 24,2 Mio. Euro

Um kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe auch während der Corona-Pandemie zu ermöglichen und die Entwicklung digitaler Angebote zu unterstützen, wurde 2020 im Rahmen von NEUSTART KULTUR das dbv-Förderprogramm „WissensWandel“ ins Leben gerufen. Bundesweit wurden 751 Digitalisierungs-projekte von Bibliotheken und Archiven mit über 24,2 Mio. Euro gefördert.

Rund 11,4 Mio. Euro flossen in Digitalisierungsvorhaben, 6,3 Mio. Euro in Infrastrukturmaßnahmen, 4,1 Mio. Euro in die Entwicklung von innovativen Vermittlungsprojekten und 2,4 Mio. Euro in den Ausbau digitaler Medienangebote. So wurden Bestände digitalisiert, Angebote im Bereich der E-Medien (E-Books, E-Journals, E-Magazine, E-Paper und Hörbücher) sowie Datenbanken und E-Learning-Plattformen ausgebaut und Veranstaltungen wie Fortbildungen, Lesungen oder Projekte zur Medienbildung für Schulklassen und Kitas verstärkt als hybride Formate entwickelt. Wie groß der Bedarf an digitalen Zugangsmöglichkeiten zu Bibliotheken und Archiven ist, zeigte die hohe Anzahl an Projektanträgen: innerhalb weniger Stunden waren mehr Anträge eingereicht worden, als Fördermittel zur Verfügung standen.

Dazu die Staatsministerin für Kultur und Medien, Claudia Roth: „Bibliotheken und Archive sind Schatzhüter unseres schriftlichen Kulturerbes und verlässliche Informationsquellen für den demokratischen Diskurs. Gerade deswegen müssen sie mit dem digitalen Wandel, mit neuen Formen der Nutzung und neuen Formaten der Vermittlung Schritt halten. Genau hierfür hat das Programm ‚WissensWandel‘ der deutschen Bibliothekslandschaft einen kräftigen Digitalisierungsschub ermöglicht und sie dabei unterstützt, ihr Angebot jederzeit, unabhängig von Ort und Öffnungszeiten, zur Verfügung zu stellen.“

Und Volker Heller, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv), ergänzt: „Gerade in der Pandemie wurde deutlich, dass digitale Kompetenzen für gesellschaftliche Teilhabe zwingend notwendig sind. Darauf müssen Bibliotheken mit ihren Angeboten reagieren. Durch das Digitalprogramm können die geförderten Bibliotheken diesen Bedarfen nun besser gerecht werden und ein vielfältiges Kultur- und Bildungsangebot breit und zeitgemäß für alle Generationen zugänglich machen.“

Mit dem Ende des Förderprogramms hat der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) nun Zahlen, Fakten und Projektbeispiele des Programms veröffentlicht. Die Publikation illustriert, welche Projekte in den Bibliotheken und Archiven umgesetzt wurden und wo es Nachholbedarf bei den digitalen Angeboten gibt.

www.bibliotheksverband.de/wissenswandel