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25. Januar 2026
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In der Ausgabe 10/202501/2026 (Dezember – Januar 2025–2026) lesen Sie u.a.:

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  • Repositorien im Wandel: Analyse zentraler Einflussfaktoren für die nächsten Jahre
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  • Synergien von KI-Chat und Suche:
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  • Kulturerbe-Daten im Zeitalter der KI:
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  • Jugendliche, soziale Medien und KI-Chatbots: Digitale Nutzungsrealitäten 2025
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u.v.m.
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Die Bibliothek der unlesbaren Zeichen

Kunstinstallation in der Staats- und Universitätsbibliothek

Im September verwandelt der Künstler Axel Malik die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) in „Die fiebrige Bibliothek“. Die Installation unlesbarer Schriftzeichen an der Fassade, im Informationszentrum und in den Lesesälen stellt die Frage nach der Bedeutung und den Grenzen von Schrift. Die kostenlos zugängliche Ausstellung ist eine Kooperation der SUB mit dem Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“ der Universität Hamburg.

Seit mehr als 30 Jahren „schreibt“ Axel Malik Tagebuch. Seine Schriftzeichen gehören zu keinem Alphabet, sind unlesbar und trotzdem auf den ersten Blick als Schrift erkennbar. Mehr als 140 Bände mit mehr als 30.000 Seiten hat er mit seiner „skripturalen Methode“ bereits produziert. Ein weiteres Resultat seines Schaffens sind großflächige Installationen in öffentlichen Räumen. Eine solche ist vom 12. September bis zum 31. Oktober in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg zu besichtigen.

Malik hat bereits mit zahlreichen namhaften Bibliotheken zusammengearbeitet, unter anderem in Berlin und Weimar, zuletzt mit der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek. „Kunst, die außerhalb der erwartbaren Flächen des Kunst- und Ausstellungssystems auftritt, kann andere Wahrnehmungsräume öffnen“, sagt er.

Realisiert wird „Die Fiebrige Bibliothek“ von der SUB und dem Exzellenzcluster „Understanding Written Artefacts“ an der Universität Hamburg, dessen „Artist in Residence“ Axel Malik derzeit ist. Der Exzellenzcluster erforscht Schriftartefakte aus allen Kulturen und Epochen, von der antiken Keilschrifttafel bis zu modernen Graffiti. Dafür bündelt er Expertise aus den Geistes-, Natur- und Computerwissenschaften. Mit seinem Artist-in-Residence-Programm führt „Understanding Written Artefacts“ wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven auf Handschriften zusammen. Im Rahmen dieses Programms finden regelmäßig öffentliche Workshops, Ausstellungen und Vorträge mit den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern statt.

„Die Fiebrige Bibliothek“ wird am 12. September 2023 um 18 Uhr mit einer Führung des Künstlers durch die Installation eröffnet. Treffpunkt ist der Haupteingang der SUB. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind per E-Mail an pr@sub.uni-hamburg.de möglich. Nach einer Begrüßung durch den Direktor der SUB, Prof. Robert Zepf, hält der Kalligrafie-Experte Prof. Dr. Shervin Farridnejad von der Universität Hamburg einen kurzen Vortrag zum Thema Schrift. Im Anschluss an die Führung findet ein Empfang im Foyer statt.

Die Installation ist bis zum 31. Oktober zu sehen. Einige Elemente der „Fiebrigen Bibliothek“ sollen darüber hinaus bis auf Weiteres bestehen bleiben.

Eröffnung:
Am Dienstag, dem 12.9., um 18 Uhr
Treffpunkt: Vor dem Haupteingang der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Grußwort:
Prof. Robert Zepf (Direktor SUB)

Vortrag:
Prof. Dr. Shervin Farridnejad (UHH)

Rundgang durch die Installationen mit dem Künstler Axel Malik,
Moderation Dr. Konstantin Ulmer (SUB)

Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen im Blog (https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=36380)
und im Flyer (https://blog.sub.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2023/08/ fiebrige_bibliothek_malik_web.pdf)

Ausstellungsdaten:
Die fiebrige Bibliothek. Zeichen-Installationen von Axel Malik
12.9.–31.10., Mo.-Fr. 9–24 Uhr, Sa. u. So. 10–24 Uhr;
einige Installationen bleiben bis auf Weiteres bestehen.
Der Eintritt ist frei.